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CFD Trading in Deutschland weiter auf dem Vormarsch – deutscher CFD Markt zählt weltweit zu den größten

CFD TradingDas so genannte „Contract for Difference“, kurz CFD Trading ist in Deutschland seit einigen Jahren populär und wird von immer mehr Brokern angeboten. Grund dafür ist vermutlich vor allem die Knappheit interessanter Tagesgeldkonten und attraktiver Zinsen bei herkömmlichen Sparprodukten. Im Vergleich zu diesen zählen die CFDs zu hoch riskanten Anlageprodukten, die in jedem Fall gerne abgeschlossen werden, weil eine hohe Rendite winkt. Unter dem Strich betrachtet muss aber auch betont werden, dass es eine Menge an Anlegern gibt, die zwar CFD Produkte nutzen, die damit aber auch schon einige Verluste erzielt haben.

Hebelprodukte im CFD Trading beliebt aber risikoreich

So genannte Hebelprodukte, bei denen deutlich mehr Geld bewegt werden kann, als eigentlich bei auf dem Handelskonto hinterlegt ist, sind sehr beliebt. Dabei ist es möglich, dass die 10 oder gar 20 fache Summe des Betrages auf dem Handelskonto bewegt werden kann. Sollte dieses Investment keinen Gewinn abwerfen ist es jedoch möglich, dass mehr Geld verloren wird, als eigentlich auf dem Konto vorhanden ist, so dass Schulden gemacht werden können.

Die Zeitschrift Euro am Sonntag hat in Deutschland Studien ausgewertet, bei denen CFD Trader befragt wurden. Zusammengefasst wird dies auch in einem Bericht auf finanzen.net (siehe Quelle).  Es ist anzumerken, dass in Deutschland mehrere tausend CFD Trader aktiv sind, geschätzt wird in dem Bericht eine Zahl von etwa 50.000, die Zahlen der CFD Trader sind aber insgesamt steigend. Nicht nur in Deutschland, vor allem in Großbritannien werden CFDs als Finanzprodukte eingesetzt und zwar liegt die Zahl der aktiven Trader hier bei über 80.000.

CFD Broker mit Sitz in der EU in Deutschland sehr gefragt

Zahlreiche CFD Broker, wie zum Beispiel BDSwiss, GKFX oder CMC Markets sind in Deutschland vertreten und bieten attraktive Investments an. Fakt ist, dass derzeit vor allem über das Internet um neue Kunden geworben wird. Auf zahlreichen Webseiten, in Spots auf Clipseiten sowie durch Stars aus dem Sport werben die CFD Broker für ihre Produkte und für ihre Handelskonten. Anzumerken ist, dass viele von ihnen gerade im Leistungssport aktiv sind und zum Beispiel ganze Fußballmannschaften oder einzelne Teams in der Formel 1 sponsern. Ziel ist es, das CFD Trading salonfähig zu machen und neue Kunden zu gewinnen.

Die einzelnen Broker unterscheiden sich in der Auswahl der Produkte, die bei ihnen gehandelt werden können. Dies führt teilweise dazu, dass die Trader mehrere Handelskonten bei unterschiedlichen Brokern haben.

Zugenommen hat nicht nur die Art der Werbung im Bereich der CFD Broker, sondern auch die Menge der Angebote. Was die Darstellung der CFD Broker angeht hat sich auch einiges binnen der vergangenen Jahre geändert. Die Broker bieten inzwischen jede Menge Lehrmaterialien an. Zahlreiche Schulungen, Videos, Webinare, Seminare und natürlich E-Books sowie FAQ Listen werden angeboten.

Das Risiko im Bereich CFD Trading ist enorm hoch und es kann über den Totalverlust hinaus gehen. Gleichzeitig winken sehr hohe Renditen, die ebenfalls zu empfehlen sind. Es gibt Ideen, dass der CFD Handel in Deutschland untersagt wird und zwar per Gesetz – diese sind jedoch noch lange nicht spruchreif. Was die Regulierung durch die BaFin angeht, könnte sich diese in den kommenden Jahren durchaus verschärfen.

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Der Beitrag wurde am 21.10.2016 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , veröffentlicht.
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