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Flatex reduziert Einlagensicherung – Wertpapierdepots werden davon ausgeschlossen

flatexDer Online Broker flatex zählt zur biw-Bank und hat den Einlagenschutz seiner Kundengelder auf einen Wert von 100.000 Euro je Kunden gesenkt. Zum Beginn des Jahres 2016 ist die biw-Bank aus der Einlagensicherung des Bundesverbands deutscher Banken ausgetreten. Die Gelder der Kunden waren zuvor bis zu einem Wert von 3,7 Millionen Euro abgesichert, jetzt reicht die Einlagensicherung bis zum gesetzlich festgelegten Wert von 100.000 Euro je Kunde.

Flatex ist auf dem deutschen Markt vielen Kunden als preiswerter Online Broker bekannt, der besonders niedrige Gebühren verlangt. Der Broker hat keine eigene Lizenz als Bank und arbeitet daher mit der biw-Bank zusammen, welche eine entsprechende Lizenz besitzt und somit das Verrechnungskonto für die Flates Kunden stellen darf.

Die Mitgliedschaft der biw-Bank im Einlagensicherungsfond kostet die Bank deutlich mehr Geld, als es jetzt der Fall ist.

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Sind Wertpapiere durch die niedrigere Einlagensicherung gefährdet?

Wertpapiere gelten im Depot als Sondervermögen und werden geschützt. Sie gehören dem Käufer und werden durch die Bank lediglich verwaltet. Grundsätzlich können sie auch im Falle einer Bankenpleite nicht verloren gehen. Anders sieht es mit den Geldern aus, die die Bankkunden auf dem Verrechnungskonto liegen haben. Diese werden jetzt nur noch bis zu einer maximalen Summe in Höhe von 100.000 Euro abgesichert. Es ist also aus Sicht der Kunden zu empfehlen, dass nicht mehr als 100.000 Euro auf dem Verrechnugnskonto bei der biw-Bank hinterlegt werden. Viele Kunden nutzen ein separates Tagesgeldkonto bei einer anderen Bank, um Gelder liquide zu halten und zu nutzen, wenn sie zum Kauf von Aktien eingesetzt werden sollen. Bei der Eröffnung eines Depots sollte immer darauf geachtet werden, wie hoch die Einlagensicherung der Gelder auf dem Verrechnungskonto ist. Es ist durchaus möglich, dass diese bei einigen Banken höher ist, bei vielen jedoch liegt sie auf Höhe der gesetzlichen Einlagensicherung bei 100.000 Euro je Kunde.

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Der Beitrag wurde am 22.2.2016 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , veröffentlicht.
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