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Live-Sportwetten sind in Wien bald Geschichte

Die Wiener wollen den Live-Sportwetten einen weiteren Riegel vorrschieben und die Bedingungen verschärfen. Ein Gesetz diesbezüglich wurde bereits von der EU akzeptiert. So ist es in der Zukunft nicht mehr möglich, während eines Spiels auf kommende Ereignisse – wie bspw. den folgenden Eckball – zu wetten. Lediglich Halbzeit- und Endergebnisse dürfen noch getippt werden. Beschlossen wurde dies jüngst vom Wiener Landtag. Das neue Gesetz sieht auch einen maximal Einsatz von 50 Euro an Einzelautomaten in Cafés oder Tankstellen vor, wie die österreichische Tageszeitung WirtschaftsBlatt berichtet.

Jugendschutz verschärft

Auch in Sachen Jugendschutz wurden Verschärfungen vollzogen. Nach in Kraft treten des Gesetzes soll in Wien eine Ausweispflicht gelten, da Personen unter 18 Jahren per se ausgeschlossen werden sollen. Dabei nimmt der Gesetzgeber die Betreiber in die Pflicht. Wer mehr als zweimal gegen den Jugendschutz verstößt, riskiert seine Genehmigung zu verlieren. Darüber hinaus werden auch die Preise für das Betreiben eines Wett-Terminals angezogen. Dafür sollen in Zukunft 350 Euro berappt werden.

Gesetz soll im Mai in Kraft treten

Das neue Gesetz soll nach dem Willen des Wiener Landtags im Mai in Kraft treten – Zustimmung der Bundesregierung vorausgesetzt. Allerdings sieht es derzeit so aus, also ob die Stadt Erfolg haben wird mit ihrem Vorhaben, zeigte sich die zuständige SPÖ-Politikerin Ulli Sima zuversichtlich. Man sei mit der Bundesregierung in guten Gesprächen. Mit dem neuen Gesetz soll auch Spielsüchtigen geholfen werden, argumentiert Sima mit Blick auf das Limit von 50 Euro. Es sei zudem auch nicht mehr so leicht, ein Wettlokal zu eröffnen. Man habe da Zukünftig mehr Handlungsspielraum, unterstrich die SPÖ-Politikerin.

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Der Beitrag wurde am 25.3.2016 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , veröffentlicht.
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