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Politik und Poker: Wer hat das beste Pokerface?

Nicht nur beim Pokern muss man manchmal ein echtes Pokerface machen – auch im wahren Leben kommt dies oft genug vor. Pokertrainer und ehrenamtlicher Präsident des Deutschen Poker Sportbund, Stephan Kalhamer, hat für die Mittelbayerische Zeitung erörtert, wer wohl in der Politik die meisten Pokerrunden gewinnen würde, wenn sie am Tisch säßen. Untersucht hat der Amateur-Europameister von 2013 dafür Angela Merkel, Horst Seehofer, Hillary Clinton und Donald Trump.

Kanzlerin Merkel ist unberechenbar

Dabei stellt er der Kanzlerin gute Chancen in Aussicht, am Ende eines Pokerabends stellt Kalhamer ihr ein gutes Zeugnis aus. Sie sei an manchen Stellen schlecht durchschaubar und nicht wirklich berechenbar. Wenn sie einmal ein Ziel vor Augen hat, dann setzte sie auch alles daran, es zu erreichen. Wie die Umsetzung dann erfolge, das ließe sich nicht im geringsten erahnen.

Horst Seehofer ist sehr berechenbar

Lieber würde Kalhamer da schon gegen Horst Seehofer spielen, der seiner Meinung nach gar kein Pokerface hat. Dies sei schon eher ein Kampflächeln und Seehofer kaum fähig seine Strategie zu wechseln. Daher sei er sehr berechenbar.

Gegen Donald Trump würde Kalhamer erst richtig aufspielen, wenn er auch das entsprechende Blatt hat. Trump sei unberechenbar, trete immer als volles Pfund auf und reize bis aufs äußerste. Dabei sei Geduld gefragt.

Clinton lächelt Niederlagen einfach weg

Das perfekte Pokerface bescheinigt er hingegen der Gattin des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton, Hillary. Die hätte die Fähigkeit, eine bittere Niederlage einfach weg zulächeln. Noch dazu könne man sie nicht provozieren.

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Der Beitrag wurde am 26.4.2016 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , veröffentlicht.
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