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Salzburg folgt Wien: Verschärfungen bei Wetten

Die Stadt Salzburg setzt ab sofort auf verschärfte Bedingungen bei Wetten. Live-Wetten sollen demnächst in der Stadt komplett verboten sein. Jüngst war Österreichs Hauptstadt Wien vorgeprescht und hatte ähnliches in die Wege geleitet.

Neues Gesetz auf den Weg gebracht

Ein neues Gesetz in der Mozartstadt ist bereits auf den Weg gebracht, wie die Tageszeitung Standard in ihrer Onlineausgabe berichtet. Der Gesetzesentwurf ist derzeit in der Begutachtung und soll bis zum März des kommenden Jahres fertig sein. Genau wie in der Hauptstadt sollen dann Live-Wetten komplett verboten sein. Demnach kann dann nicht mehr auf den nächsten Einwurf oder den nächsten Strafstoß gewettet werden. Innerhalb der Stadtverwaltung wird dies als reines Glücksspiel betrachtet. Glücksspiele dürfen in Salzburg nur von zugelassenen Casinos angeboten werden. Andere erhalten dafür erst gar keine Lizenz. Die Salzburger-Grünen befürchten, dass durch ein vermehrtes Spielen dieser Wetten ein erhöhtes Risikon entstehen würde, spielsüchtig zu werden.

Der Gesetzesentwurf sieht ebenso eine Verschärfung des Jugendschutzes vor. So will man die Überwachungsmöglichkeiten ebenso wie die Strafen bei Verstößen erhöhen. So sollen Wettterminals zukünftig nur noch mit einer personalisierten Wettkarte zugängig sein und Unternehmer dazu angehalten werden, ein elektronisches Wettbuch zu führen. Dieses Wettbuch soll dann bis zu fünf Jahre von Behörden eingesehen werden können. Fällt ein Spieler auf, kann es zu einer Selbstsperrung kommen. Wenn davon ausgegangen wird, dass der Spieler sein Existenzminimum verliert, kann auch eine Fremdsperre veranlasst werden. Derzeit ist das Gesetz in den verschiedenen Gremien in der Besprechung und kann bereits im März 2017 in Kraft treten.

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Der Beitrag wurde am 15.4.2016 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , veröffentlicht.
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