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China bestraft Spieler von Online Casinos

China ist fast das einzige Land, in dem Glücksspiele immer noch verboten sind. Während andere Länder das Glücksspiel vor Ort und online reguliert haben, um den Spielerschutz zu erhöhen, setzt China weiterhin auf Bestrafungen. Diese treffen nicht nur die Anbieter von Online Glücksspielen, sondern auch die Spieler. Aktuell wird den Betroffenen eine Straffreiheit angeboten.

Auf einer Laptop-Tastatur liegen eine Kreditkarte, zwei rote Würfel und Spielchips.

China geht seit Jahren gegen Glücksspiele vor. Seit der Corona-Pandemie nahm die Zahl der Spieler zu, weshalb China nun auch Mitarbeiter und Spieler bestrafen möchte. (©besteonlinecasinos/Pixabay)

Grenzübergreifende Glücksspiele im Visier

Seit 2020 greift die chinesische Regierung noch härter durch und konnte 17.000 grenzüberschreitende Vorfälle ermitteln. Zusätzlich wurden 110.000 Personen als Verdächtige vernommen. Diese Zahlen verdeutlichen, wie streng China gegen das Glücksspiel vorgeht. Immerhin wurden 3.400 Glücksspielseiten gefunden und stillgelegt. Hinzu kommen 2.800 Zahlungsdienstleister, gegen die ebenfalls vorgegangen wird.

Es ist zwar keinesfalls neu, dass China versucht, das Online Glücksspiel einzudämmen. Aus diesem Grund musste im Jahr 2018 zum Beispiel Apple mehr als 25.000 Apps entfernen, die mit Glücksspiel zu tun haben. Hierbei handelte es sich eindeutig um Glücksspiel-Apps, die laut Gesetz in China nicht angeboten werden dürften. In diesen Fällen wären Konzerne wie Google und Apple selbst verpflichtet, diese Apps gar nicht anzubieten.

Ob es neu ist, dass auch Spieler von Glücksspielen bestraft werden, wurde nicht veröffentlicht. Die Polizei und die Regierung erhoffen sich jedoch auch Hilfe von den Spielern, in dem diese die verbotenen Glücksspielseiten verraten. Wer diese Hilfe gewährt, darf sich über Straffreiheit freuen. Das ist in China definitiv neu und gilt im Übrigen auch für die Glücksspielanbieter.

Straffreiheit und Schutz für Spieler

Wer sich selbst stellt, der soll ohne Strafe davonkommen. Dieses Versprechen gab die chinesische Regierung erst vor ein paar Tagen. Um in den Genuss der Straffreiheit zu geraten, muss die Meldung bis spätestens 30. April eingehen. Möglich ist dies per E-Mail, Telefon, per Brief oder gar mündlich. Wem wird die Straffreiheit angeboten? Allen Spielern, Betreibern von Glücksspielanbietern und Mitarbeitern der Unternehmen. Der Sinn ist klar: Es sollen möglichst viele Online Glücksspielseiten gefunden und stillgelegt werden.

Wer Angst vor Konsequenzen hat, dem sichert der Staat Schutz zu. Wichtig ist jedoch, dass eindeutige Beweise abgegeben werden, um garantiert den betroffenen Glücksspielanbieter ausfindig zu machen. Nur so kann der Kampf gegen das illegale Glücksspiel gewonnen werden. Zugleich erhofft sich die Regierung mit der neuen Maßnahme, dass weitere Personen gar nicht erst mit dem Glücksspiel beginnen.

Im weiteren Verlauf geht die Regierung strenger gegen Glücksspielreisen vor. Diese werden vorrangig von reichen Personen genossen, die per Junket-Operator in andere Länder reisen und dort spielen. Solche Personen werden ebenfalls bestraft und müssen zugleich an einem Aufklärungsprogramm teilnehmen. Der Plan liegt auch darin, eine Strafe höher ausfallen zu lassen, je höher der Einsatz der Spieler war.

Glücksspielsituation in China

In China dürfen die Einheimischen nur am staatlichen Lotto teilnehmen. Glücksspiel ist verboten, sei es vor Ort oder per Internet. Hinzu kommen Reisen ins Ausland. Im Grunde genommen dürfen die Casinos im Ausland keinen Spielern aus China Einlass gewähren. Werden solche Casinos ermittelt, zum Beispiel Crown in Australien, werden diese auch vom eigenen Land bestraft. Crown hat aufgrund der zusätzlichen Geldwäsche die Lizenz für das neu erbaute Casino verloren. So gesehen sollten die Casinos selbst ein Interesse daran haben, keine Personen aus China anzunehmen.

Chinas Regierung möchte ebenfalls seinen Druck auf die umliegenden Länder verstärken. Mit dieser Idee sollen die Casinos und Online Glücksspieler ebenfalls sensibilisiert werden. Nur ein gemeinsamer Kampf soll erfolgreich sein. Doch warum nimmt China seit 2020 den Kampf auf? Das Ministerium für öffentliche Sicherheit hat veröffentlicht, dass 11 Millionen Chinesen am Online Glücksspiel teilnehmen. Dies ist mit über 9.000 Apps möglich und im letzten Jahr konnten mindestens 120 Millionen Euro sichergestellt werden.

Obwohl die Regierung im letzten Jahr auch gegen die Zahlungsdienstleister vorging, scheint das Problem noch lange nicht gelöst zu sein. Das liegt auch daran, dass die verbotenen Zahlungsdienstleister über Online Shopping angeboten werden. Aus diesem Grund können nicht alle Beteiligten sofort erkannt werden. Seit Beginn der Pandemie im Jahr 2020 soll sich das Problem grundlegend verstärkt haben, weshalb sich die chinesische Regierung nun die neuesten Ideen hat einfallen lassen.

Sind geschlossene Casinos in Macau schuld?

Experten haben einen Grund im Visier, weshalb die Online Glücksspiele seit 2020 zugenommen haben. Macau ist das einzige Gebiet in China, in dem Glücksspiel legal angeboten wird. Allerdings geschieht dies nur durch die Casinos vor Ort. Nachdem diese aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen wurden, griffen die Spieler zu Online Casinos. Dieses Problem liegt nicht nur in diesem Land vor. Andere Länder reagierten jedoch darauf, indem die Online Glücksspiele erstmals legalisiert oder schärfer reguliert werden.

Somit versuchen im Gegensatz zu China andere Länder, den Spielern ein sicheres Online Glücksspiel anzubieten. Die Gesetzeslage in China lässt diese Ideen jedoch nicht zu, da Glücksspiele per Gesetz verboten sind. Deshalb versucht die Regierung nun mit Hilfe der Bevölkerung, das Online Glücksspiel einzudämmen.

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Der Beitrag wurde am 23.4.2021 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , , , veröffentlicht.
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