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Europa: Neue Casinos sollen für Begeisterung sorgen

Das Glücksspiel begeistert bereits seit Jahrhunderten von Jahren. Das moderne Europa ist da natürlich keine Ausnahme und so können die Spieler nicht nur online ein steigendes Angebot und eine wachsende Vielfalt in Anspruch nehmen, sondern gleichzeitig auch im stationären Betrieb immer mehr Ziele in Europa ansteuern. Und es sollen neue Prachtbauten dazu kommen. In Athen soll ein Mega-Casino-Komplex auf dem Gelände des alten Flughafens Athen-Ellinikon gebaut werden und selbst das kleine Liechtenstein plant offenbar die Eröffnung einer dritten Spielbank.

Ansicht des Casino Monte Carlo in Monaco.

Ob die Casinos so prächtig werden, wie der Bau in Monte Carlo, ist offen. Die Planungen für die Spielbanken in Athen und Liechtenstein laufen aber auf Hochtouren.

Athen-Ellinikon als neues Las Vegas?

Der eine oder andere Griechenland-Urlauber der letzten Jahre wird den Flughafen Athen-Ellinikon möglicherweise noch kennen. Früher landeten hier regelmäßig Maschinen mit Touristen, seit 2001 allerdings ist hier weder ein Flugzeug gelandet noch eines gestartet. Das Gelände liegt brach, ist gleichzeitig aufgrund seiner Lage aber enorm interessant. Geplant ist, dass hier ein Casino-Komplex der Superlative erbaut wird. Und wo das geplant ist, lassen bekanntlich auch die internationalen Größen der Branche nicht lange auf sich warten. Schon jetzt soll es eine ganze Reihe prominenter Bewerber geben, die in Griechenland offenbar eine große Chance sehen. Und das Vorhaben ist ehrgeizig: Nicht weniger als eines der größten Casino-Resorts in Europa soll es sein.

Wer aktuell nach Athen-Ellinikon reist, der wird sich dies nur schwer vorstellen können. Die ehemaligen Start- und Landebahnen sind überwuchert mit Unkraut, das Gebäude zerfällt bereits seit mehreren Jahren. Doch damit soll Schluss sein. Entstehen soll hier ein Casino-Komplex der Superlative, der sich am Vorbild der zahlreichen Etablissements in Las Vegas orientiert. Im Detail geht es um einen Komplex auf einer Fläche von rund 15.000 Quadratmetern. Hier sollen mehr als 1.200 Spielautomaten und rund 120 Spieltische für die Spieler Platz finden. Zusätzlich dazu wird ein Fünf-Sterne-Hotel errichtet, welches noch einmal mit 2.000 Betten ausgestattet ist. Abgerundet werden soll der Bau durch Luxusboutiquen, Edelrestaurants und eine eigene Theater- bzw. Show-Bühne. Vergangene Woche wurde die etwaige Lizenz für den Betrieb von der griechischen Glücksspielbehörde ausgeschrieben, angepeilt werden durch den Bau mehr als 7.500 neue Arbeitsplätze und Einnahmen von über 700 Millionen Euro brutto pro Jahr.

Hochkarätige Bewerber stehen bereit

Derart beeindruckende Planungen locken natürlich zahlreiche internationale Interessenten auf den Plan. Einer davon ist der US-Konzern Caesars Entertainmentaus Las Vegas, der vor allem in der Heimat als echter Gigant bezeichnet werden kann. Gleichzeitig scheint sich mit Hard Rock International aber noch ein weiterer US-Konzern für die Lizenz in Griechenland zu interessieren. Die US-Amerikaner bekommen allerdings kräftige Konkurrenz. So stehen offenbar auch die Genting Group aus Kuala Lumpur, die Groupe Lucien Barriere aus Paris oder Mohegan Gaming & Entertainment aus Montville bereit. Abgesehen vom Casino-Betrieb auf dem alten Flughafengelände sind für das Gebiet noch zahlreiche weitere Planungen vorhanden. Laut Recherchen griechischer Medien sollen sich internationale Konzerngruppen in einem gemeinsamen Projekt dazu bereit erklärt haben, rund acht Milliarden Euro in die Renovierung und Erneuerung des Geländes zu investieren. Der Flughafen wird dann Geschichte sein, stattdessen sollen hier Museen, Wohnungen, Hotels, Einkaufszentren, Themenparks und sogar ein eigener Hafen entstehen. Beteiligt sind an den Investitionen neben griechischen Konzernen auch Unternehmen aus den USA, Abu Dhabi und China.

Harte Anforderungen für die Lizenz-Bewerber

Der griechischen Wirtschaft erging es in den letzten Jahren bekanntlich nicht sonderlich gut und so soll der Casino-Mega-Komplex vor allem ein wirtschaftlicher Erfolg werden. Aus diesem Grund ist die Vergabe der offensichtlich gefragten Lizenz an strenge Voraussetzungen gebunden. So müssen alle Bewerber basieren auf den letzten drei Geschäftsjahren eine Eigenkapitalquote von 200 Millionen Euro aufweisen können. Darüber hinaus muss der jährliche Umsatz in den letzten drei Jahren jeweils bei mindestens 400 Millionen Euro gelegen haben. Interessant ist die Lizenz für die Konzerne vor allem deshalb, weil diese mit einer Laufzeit von mindestens 30 Jahren und einer Verlängerung für weitere 20 Jahre verbunden ist. Genug Zeit, um etwaige Investitionen wieder hereinzuholen. Und die Zahlen in Griechenland sprechen dafür: Seit 2017 steigen nämlich die Umsätze der griechischen Casinos wieder an – und das kräftig auf aktuell mehr als drei Milliarden Euro pro Jahr. Der neue Mega-Komplex dürfte für einen zusätzlichen Anstieg sorgen.

Drittes Casino in Liechtenstein?

Wem die Reise nach Griechenland etwas zu weit ist, ist möglicherweise schon bald eine Fahrt nach Liechtenstein zu empfehlen. Schon jetzt sind im kleinen Fürstentum mit seinen rund 160 Quadratkilometern Fläche zwei Casinos vorhanden. Das ist zum einen das Casino Admiral Ruggell, zum anderen kann im Casino Schaanwald in Mauren gespielt werden. Die beiden Marktgrößen sollen jetzt aber offenbar Konkurrenz bekommen – und das von einem aktuell noch unbekannten „Gegenspieler“. Tatsächlich wurde ein entsprechender Baugesucht eingereicht, der für die Gemeinde Schaan gelten soll. Wer diesen Gesuch eingereicht hat, ist nicht bekannt. Allerdings soll es sich hierbei um Planungen für einen Casino-Komplex handeln. Ausschließen lässt sich derweil, dass die Casinos Austria als Bauherren in Frage kommen. Die Österreicher sind zwar in Liechtenstein aktiv, haben laut Casino Schaanwald aber nichts mit dem neuen Bau zu tun. Gleichzeitig gab das Casino an, dass man sich angesichts der neuen Konkurrenz keine großen Sorgen mache, sondern so eine Möglichkeit sehe, seine Qualität gegenüber den Mitbewerbern hervorzuheben. Doch warum wollen so viele Casinos in das kleine Liechtenstein, wo Stand 2017 nur etwas weniger als 40.000 Menschen beheimatet sind? Die Vorteile sind vor allem im finanziellen Bereich zu finden. Der Steuersatz für die Glücksspiele liegt je nach Einnahmen zwischen 17,5 Prozent und 40 Prozent. In Österreich verlangt der Staat immer 30 Prozent Abgaben, in der Schweiz können bis zu 80 Prozent Abgaben erhoben werden. Somit müssen die Liechtensteiner Casinos keine große Konkurrenz aus dem nahen Ausland fürchten und genießen gleichzeitig eine erstklassige Lage im Durchgangsverkehr.

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Der Beitrag wurde am 15.3.2019 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern veröffentlicht.
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