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Gauselmann: 85.000 Bäume für Deutschland

Paul Gauselmann ist in der deutschen Glücksspielbranche vermutlich mit Abstand die prominenteste Person. Abseits des geschäftlichen Wirkens und als Gründer einer der größten Glücksspielkonzerne überhaupt, engagiert sich Gauselmann schon seit jeher für soziale Projekte. Anlässlich des 85. Geburtstages des Geschäftsmannes wurde nun die Aktion „Bäume fürs Leben“ gestartet. Genau 85.000 Bäume sollen in Deutschland gepflanzt werden. Je 1.000 Bäume für jedes Lebensjahr des Glücksspielmoguls.

Mann bei der Gartenarbeit.

Unternehmer Paul Gauselmann engagiert sich für den Naturschutz. Mit der Aktion Bäume fürs Leben sollen in den kommenden Monaten 85.000 Bäume in Deutschland gepflanzt werden. (©RyanMcGuire/Pixabay)

Gauselmann engagiert sich gegen Klimawandel

Erst vor kurzer Zeit feierte der Glücksspielmilliardär Paul Gauselmann seinen 85. Geburtstag. Für den sozial veranlassten Unternehmer ein Grund, sich noch einmal stark gesellschaftlich zu engagieren. Zum Anlass des Geburtstages sollen in Deutschland insgesamt 85.000 Bäume gepflanzt werden. Unter dem Namen „Bäume fürs Leben“ möchte der Unternehmer dem Klimawandel vorbeugen. Die Zahl von 85.000 Bäumen ist natürlich nicht zufällig gewählt. Für jedes Lebensjahr des Unternehmers sollen insgesamt 1.000 Bäume ihren Weg in die Erde finden. Auf diesem Wege wolle man für künftige Generationen eine „lebenswerte Umwelt“ hinterlassen, so Gauselmann. Ein Startpunkt für das Projekt wurde ebenfalls schon gefunden. In Nettelstedt im Kreis Minden-Lübbecke, der Heimatregion der Gauselmann Gruppe. Konkret sollen hier an der Nordseite des sogenannten Wiehengebirges gut 3,6 Hektar Fläche neu aufgeforstet werden. Unterstützung kriegt die Firma Gauselmann in diesem Zusammenhang vom Verein Trinkwasserwald e.V.

Mit Hilfe von Spendengeldern hat der Verein insgesamt bereits mehr als 2.600 Hektar Nadelwald-Monokulturen in einen ökologisch nachhaltigen Mischwald verwandelt. Der Verein kennt sich also bestens beim Einpflanzen neuer Bäume aus und wird dem Glückspielunternehmen tatkräftig zur Seite stehen. Bereits Ende März wurde mit dem Einpflanzen begonnen. Aktuell allerdings können aufgrund der Corona-Krise lediglich zwei Arbeiter gleichzeitig ihre Pflanzen in die Erde bringen. Der Prozess geht also etwas langsamer voran als gedacht.

10.000 Bäume bis Ende April geplant

Obwohl man durch die Corona-Pandemie mit ein paar unvorhergesehenen Faktoren zu kämpfen hat, möchte man das Ziel von 10.000 Bäumen bis Ende April aber offenbar einhalten. Dass das gelingen könnte, sieht auch der örtliche Förster Peter Heidmeier so, der eng in den Prozess eingebunden ist. Heidmeier wählt unter anderem die korrekten Pflanzenarten für die Bepflanzung aus. Zusätzlich dankte der Förster dem Unternehmer Gauselmann für sein Engagement:

“In dieser Woche wurden insgesamt 2.000 Rotbuchen in die Erde gebracht. Nach Ostern geht es je nach Wetterlage mit den Pflanzarbeiten weiterer Baumarten weiter. Die 3,6 Hektar große Fläche in Nettelstedt ist durch diverse Stürme und den Borkenkäfer stark in Mitleidenschaft gezogen worden, so dass wir uns sehr über die Aufforstungsaktion von Paul Gauselmann freuen.“

Sehr erfreut über das Engagement ist zudem der Verein Trinkwasserwald. Der Vorsitzende Heiner Rupsch erklärte, dass die Natur und das Weltklima eine erhebliche „Schieflage“ bekommen hätten. Die Baum-Aktion sei daher von enormer Bedeutung. Durch hohe Temperaturen und ausbleibende Niederschläge sei eine „ökologisch gesellschaftsrelevante Dimension“ erreicht worden. Und die Gauselmann Gruppe würde in dieser Hinsicht nun einen starken „Impuls“ setzen.

Herzensangelegenheit für Paul Gauselmann

Abgesehen von den wissenschaftlichen Faktoren spricht beim Unternehmer Paul Gauselmann vermutlich auch das Herz eine wichtige Rolle. Gauselmann ist Vater von vier Söhnen, Großvater von neun Enkelkindern und Urgroßvater von zwei Urenkeln. „Die Natur hat mir in meinem langen Leben viel gegeben“, heißt es in einem Statement des Unternehmers. Aus diesem Grund seit die Baumaktion eine echte Herzensangelegenheit. Und das ist zu spüren. Immerhin hat die Glücksspielbranche derzeit mit enormen Problemen zu kämpfen. Gauselmann musste rund 700 Filialen in Deutschland und Europa schließen, alle Spielhallen stehen still. Davon ist der Konzern massiv betroffen. Und dennoch wird der Fokus in dieser aktuell schwierigen Phase auf die Baumaktion gelegt. Die Glaubwürdigkeit ist also keinesfalls anzuzweifeln.

Gut für die Gauselmann-Gruppe: Der Chef ist ein erstklassiger Wirtschafter. Aktuell sind die Mitarbeiter in Kurzarbeit untergebracht, der Konzern lebt von seinen Finanzreserven. Dennoch, so Gauselmann, müsse man weiterhin relevante Dinge fördern:

“Auch in Krisenzeiten, wie im Moment mit der weltweiten Corona-Pandemie, ist es weiterhin wichtig sich für eine intakte Umwelt einzusetzen und unseren Lebensraum – die Natur – zu schützen. Durch die 85.000 Bäume kann zum Beispiel lebenslanges Trinkwasser für 16.800 Menschen gesichert werden.“

Weiter heißt es in dem Statement, dass die Gauselmann Gruppe den Staat überall dort unterstützen wolle, wo man als Konzerngruppe tätig sei. So soll es nach der Krise eine „noch bessere Zukunft“ für die Menschen geben.

Gauselmann der Unterstützer

Auch wenn die aktuelle Baumaktion des Unternehmers sicherlich als eine der umfänglichsten Aktionen bezeichnet werden kann, ist dies keinesfalls die einzige Aktion des Milliardärs. Stattdessen hat sich dieser in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten einen Ruf als echter Samariter erarbeitet, der an vielen Orten und Stellen hilfsbereit zur Hand geht. Seit 2019 ist der Unternehmer mit seiner Gauselmann Gruppe zum Beispiel als Sportsponsor der Stadt Düsseldorf aktiv. In diesem Zusammenhang wurde unter anderem das Stadion von Fortuna Düsseldorf in „Merkur Spiel-Arena“ umbenannt. Neben dem Profi-Fußball unterstützt die Gauselmann Gruppe im Sport-Sponsoring aber auch andere, deutlich kleinere Vereine.

Neben dem sozialen Engagement wurde das Leben des Unternehmers vor allem durch harte Arbeit und Erfolg geprägt. Gauselmann tüftelte nach dem Zweiten Weltkrieg eigenhändig in seiner Freizeit an einem Automaten und entwickelte so den ersten Echtgeld-Spielautomaten. 1974 eröffnete der Unternehmer die erste Spielothek unter dem Namen Merkur Spielothek in Delmenhorst. Mittlerweile ist die lachende Merkur-Sonne das wohl bekannteste Logo der Glücksspielbranche. Die Gauselmann-Gruppe beschäftigt mehr als 13.000 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von rund drei Milliarden Euro. Dennoch ist es um den Unternehmer zumindest geschäftlich ein kleines bisschen ruhiger geworden. 2019 trat Gauselmann als Vorstandschef des Verbandes der Deutschen Automaten Industrie zurück. In die Geschäfte der Gauselmann Gruppe ist der Gründer aber nach wie vor voll involviert. Und das dürfte bei entsprechender Gesundheit vermutlich auch noch ein paar Jahre so bleiben.

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Der Beitrag wurde am 17.4.2020 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , , , veröffentlicht.
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