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Japan: Mayweather Casino in Asien?

In seiner Karriere als Profi-Boxer verdiente Floyd Mayweather Hunderte Millionen US-Dollar. Diese wollen wohl überlegt investiert werden. Nachdem der Ex-Sportler bereits im Sommer mit seiner Marke „The Money Team“ in Tokio durchgestartet war, plant Mayweather jetzt offenbar schon den nächsten Coup in Japan. Wie mehrere Medien berichten, möchte der Ex-Boxer offenbar ein Casino-Resort im Land eröffnen. Die Planungen für derartige Resorts existieren auf japanischer Seite tatsächlich. Allerding wird sich Mayweather im Kampf um die Lizenzen gegen zahlreiche Glückspielkonzerne durchsetzen müssen. Ob das gelingen kann?

Der Boxer Floyd Mayweather beim Wiegen vor einem Kampf.

Der Ex-Boxer Floyd Mayweather sitzt auf einem enormen Vermögen. Das möchte er nun offenbar in ein neues Casino-Resort in Japan investieren. (©pixabay)

Neue Resorts in Japan geplant

Anders als zum Beispiel in China, ist das Glücksspiel in Japan keinesfalls so populär. Lange Zeit war das Spiel in Japan verpönt und verboten, bis sich die Regierung im Jahr 2016 erstmalig für einen Kurswechsel entschied. Zugelassen wurden dann die landbasierten Casinos, wobei man sich auch nach der Gesetzesänderung noch stark mit den Neubauten zurückhielt. Das wird sich jetzt ändern. Im kommenden Jahr soll laut der japanischen Regierung eine spezielle Glücksspiel-Aufsichtsbehörde ins Leben gerufen werden. Diese soll den japanischen Glücksspielmarkt künftig überwachen. Der Markt selber soll durch drei neue Resorts angekurbelt werden, die im Laufe des Jahres 2020 eine Genehmigung erhalten sollen.

Interesse bekundet haben bereits mehrere Metropolen des Landes, ein genauer Standort wurde allerdings noch nicht bestimmt. Als heißeste Kandidaten gelten derzeit dennoch die Städte Tokio, Osaka und Nagasaki. Wann genau hier eine Entscheidung fällt, ist noch nicht klar. Fakt ist aber, dass zahlreiche große Unternehmen auf diese Entscheidung warten. Interesse an einer Lizenz im Land bekundet haben zum Beispiel schon die MGM Resorts, Las Vegas Sands, NagaCorp oder die Casinos Austria. Und es scheint so, als könnte sich noch ein weiterer Mitspieler auf dem Spielbrett niederlassen: Der Ex-Boxer Floyd Mayweather.

Mayweather mit viel Biss und gutem Geschäftssinn

Mayweather kann durchaus als bissfester Konkurrent bezeichnet werden. In seiner Karriere als Boxer war er einer der bestbezahlten Athleten der Welt und kassierte Hunderte Millionen US-Dollar ein. Zudem beendete Mayweather keinen seiner insgesamt 50 Profi-Kämpfe mit einer Niederlage. Stattdessen ging er immer als Sieger aus dem Ring und konnte seine Gegner in 27 Fällen sogar K.o. schlagen. Den letzten Kampf seiner Karriere wickelte Mayweather vor zwei Jahren in einem spektakulären Fight gegen den UFC-Star Conor McGregor ab. Allein für diesen Kampf soll Mayweather mehr als 100 Millionen US-Dollar erhalten haben. Jetzt möchte der Boxer mit seinem Vermögen offenbar in der Casino-Branche mitmischen. Erste Erfahrungen auf dem asiatischen Markt konnte Mayweather jüngst mit seinem Mode-Label „The Money Team“ sammeln, welches seit wenigen Monaten in Japan aktiv ist.

Grundsätzlich stehen die Vorzeichen für Mayweather und sein Unterfangen also offenbar nicht allzu schlecht. Allerdings könnte sich der Ex-Champion auch ein wenig verpokern. Geplant hat Mayweather den Standort eines möglichen Resorts offenbar in Okinawa. Allerdings gilt der zuständige Gouverneur keinesfalls als Freund des Spiels. Die Genehmigung für ein Resort steht hier also auf denkbar wackeligen Beinen.

Umzug nach Japan und Boxkampf zur Eröffnung

Wie der Manager des Ex-Boxers mitgeteilt haben soll, plant Mayweather offenbar, die Eröffnung des Resorts mit einem spektakulären Boxkampf zu verbinden. Der Boxer selber erklärt hierzu:

“Die Verhandlungen laufen, und obwohl es noch nicht offiziell ist, könnte mein Gegner ein Kickboxer oder MMA-Fighter werden. Es ist nur natürlich, dass ich diese Idee habe, denn ich kaufe gerade ein Haus in Tokio, damit ich nicht immer wieder die lange Reise zwischen den USA und Japan antreten muss.“

Die Aussage lässt darauf schließen, dass der Ex-Boxer offenbar längere Zeit in Japan verweilen möchte. In der Tat gab auch sein Promoter bekannt, dass man sich den japanischen Markt auch mit dem eigenen Modelabel nicht zufällig ausgesucht habe. Bereits jetzt ranken sich Gerüchte darum, wer der angesprochene Gegner bei der Eröffnung sein könnte. Als heißester Kandidat gilt dabei offenbar Manny Pacquiao, den Mayweather zufällig auf einem Konzert in Tokio getrffen haben soll. Beide Kämpfer gaben im Anschluss daran bekannt, dass man sich ein Wiedersehen im Ring durchaus vorstellen könne. Mayweather selbst befeuerte die Gerüchte dadurch, dass er erklärte, dass Japan ein optimaler Austragungsort für den Kampf sei. Immerhin habe Pacquiao noch nie einen Kampf außerhalb der USA ausgetragen.

Mayweather als Promo-Genie

Bereits in der Vergangenheit hat sich der ehemalige Box-Champion immer wieder als echtes Marketing-Genie entpuppt. Aus diesem Grund hegen zahlreiche Beobachter Zweifel daran, dass es dem Sportler wirklich um die Eröffnung eines eigenen Casino-Resorts geht. Immerhin ist die Standortwahl keinesfalls vielversprechend. Zudem ist selbst Mayweather angesichts der enormen internationalen Konkurrenz im Prinzip chancenlos. Der Verdacht liegt nahe, dass der Boxer hier vor allem einen möglichen Kampf promoten möchte. Ganz gleich, unter welchen Umständen dieser letztendlich zustande kommt. Eines ist sicher: Steigt Mayweather noch einmal in den Ring, erwartet den Ex-Profi erneut ein Rekord-Verdienst.

Unabhängig von Mayweather ist die Lage auf dem japanischen Glücksspielmarkt trotzdem enorm interessant. Es wird spannend zu sehen sein, welche internationalen Branchengrößen hier am Ende das Rennen machen können und dann eine Lizenz für ein Resort erhalten. Darüber hinaus ist auch ein bisschen schwer einzuschätzen, wie die Resorts überhaupt angenommen werden. Der wesentliche Fokus dürfte hier nicht auf der heimischen Bevölkerung liegen. Die unterliegt laut dem neuen Glücksspielgesetz strengen Regelungen und darf nur eine begrenzte Anzahl von Besuchen im Monat erledigen. Ein großer Fokus liegt hingegen auf den Touristen, die hier künftig die Spieltische und Automaten stürmen sollen.

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Der Beitrag wurde am 20.11.2019 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , , veröffentlicht.
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