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Löwen-Gruppe: Corporate Responsibility Bericht

Die Anforderungen und Erwartungen an Glücksspielunternehmen haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Noch immer steht natürlich das sichere und faire Spiel im Fokus, gleichzeitig müssen die Unternehmen aber zum Beispiel auch eine ganze Menge im Bereich der sozialen Verantwortung tun. Wie genau dies dann aussieht, wie die Arbeitsprozesse beeinflusst werden und welche sonstigen internen Abläufe interessant sind, zeigt die Löwen Gruppe mit ihrem Corporate Responsibility Bericht (CR). Dieser ermöglicht interessante und vor allem weitreichende Einblicke in das Unternehmensinnere.

Logo der Löwen Gruppe.

Mit dem Corporate Responsibility Bericht hat die Löwen-Gruppe einen umfangreichen Einblick in das Unternehmen gewährt. (©Bildquelle)

Big Player Löwen Gruppe

Die deutsche Löwen Gruppe aus der Stadt Bingen am Rhein hat einen beeindruckenden Aufstieg hinter sich und kann mittlerweile ohne Umschweife als einer der Big Player auf dem Markt bezeichnet werden, Der Konzern verbucht einen Umsatz von mehr als 600 Millionen Euro pro Jahr und ist damit eines der größten deutschen Glücksspielunternehmen überhaupt. Seit 2003 ist der Konzern zudem ein Teil der österreichischen Novomatic-Gruppe, welche noch einmal als noch größere Hausnummer bezeichnet werden kann. Gerade weil es sich aber auch bei der Löwen Gruppe um einen echten Branchengiganten handelt, ist der Blick auf den kürzlich veröffentlichten CR-Bericht so interessant.

Unter dem Titel „Digitale Welten erschaffen“ wurde der CR-Bericht ins Leben gerufen, der Einblicke in ganz verschiedene Bereiche des Unternehmens gewährt. Hierzu gehören zum Beispiel die verschiedenen technischen Innovationen, gleichzeitig aber auch die Beurteilung und Korrektur von internen Arbeitsprozessen und Abläufen oder die unternehmerischen Tätigkeiten im Bereich der sozialen Verantwortung. Geschäftsführer Christian Arras betonte im Rahmen der Veröffentlichung:

“Wenn wir über Glücksspiel sprechen, dann oft nur über seine Rahmenbedingungen und nicht darüber, worum es wirklich geht. Um das Spiel, das Erlebnis, die Unterhaltung und die Technologie, die das ermöglicht.“

Arras beschreibt den CR-Bericht daher vor allem aus Aufdeckung der „Arbeit hinter dem Spiel“. So wolle die Löwen Gruppe mit dem Bericht vor allem zeigen, wie viel Arbeit in den Produkten des Unternehmens steckt. „Von der ersten Idee, über Skizzen, Animationen, mathematische Berechnungen, die Programmierung, Produktion und den Einbau der elektronischen und mechanischen Komponenten, Testläufe und und Simulationen der Hard- und Software, bis zum letztendlich fertig zusammengebauten und auslieferungsfähigen Gerät“, so der Geschäftsführer.

Horrende Aufgaben in 2018 bewältigt

Ein auch für Außenstehende enorm interessanter Bereich ist im CR-Bericht des Unternehmens das vergangene Jahr und hier die technische Richtlinie 5.0. Diese hat nicht nur die Löwen-Gruppe zum Handeln gezwungen, sondern im Prinzip jeden stationären Glücksspielanbieter in Deutschland. Die gesetzlichen Bestimmungen wurden im Rahmen dieser Richtlinie noch einmal deutlich verschärft und so der maximale Gewinn und Verlust pro Stunde an einem gerät deutlich abgesenkt. Zusätzlich dazu wurde die Spielstart-Automatik angepasst, gleichzeitig sollen Kunden in Spielhallen künftig nur noch an einem Gerät und nicht mehr an mehreren Geräten spielen dürfen. Die große Herausforderung für Löwen und den Rest der Branche: Die Umbauarbeiten an den eigenen Geldspielgeräten.

So zeigt der CR-Bericht auf, dass der Konzern gut 220.000 Spielautomaten auf den neuesten Stand bringen musste. Nicht nur ein enormer logistischer Aufwand, sondern vor allem auch im Herstellungs- und Produktionsprozess. Zusätzlich dazu zeigt der Bericht auf, dass täglich rund 2.500 vorproduzierte Geräte in die Auslieferung gegangen sind. Gleichzeitig produzierte der Konzern rund 50.000 Sets für Umrüstungen an den Automaten. Unterm Strich ein enormer Kraftakt, der natürlich auch erhebliche finanzielle Mittel des Unternehmens „verschlungen“ hat. Dennoch erklärte Arras, dass man die strengen Anforderungen erwartet gut umsetzen konnte und keinerlei größere Probleme aufgetreten sind. Ergänzend dazu gab der Geschäftsführer bekannt, dass man sich mittlerweile an die oftmals schnell erforderlichen Anpassungen der Glücksspielbranche gewöhnt habe. Immerhin seien diese in jüngerer Vergangenheit regelmäßig vorgekommen und dürften dies auch in Zukunft noch tun.

Audit-Reports als Qualitätskontrolle der Admiral Spielhallen

Einen interessanten Einblick ermöglicht der Konzern durch den Bericht auch in weitere interne Abläufe. So wird zum Beispiel deutlich, dass die zahlreichen Admiral Spielhallen des Unternehmens regelmäßig geprüft werden. Hierfür wurde eigens ein sogenannter Audi-Katalog ins Leben gerufen, der aus mehr als 120 Kriterien besteht. Nach diesen Kriterien werden die Spielhallenbesuche in einem sogenannten Mystery-Audit bewertet. Das Mystery-Audit trägt seinen Namen natürlich nicht zufällig, sondern wird den Betreibern im Vorfeld nicht angekündigt. Auf diese Art und Weise erhofft man sich, die Qualität in den Spielhallen dauerhaft hoch halten zu können. Im vergangenen Jahr wurden so laut Bericht über 350 Kontrollbesuche durchgeführt – also fast ein Besuch pro Tag. Darüber hinaus gab es für insgesamt 42 Filialen umfangreiche Kontrollen im Zuge einer Neu-Zertifizierung.

Betrachtet wird im CR-Bericht auch die Arbeit des Unternehmens im Bereich der sozialen Verantwortung, welcher in den letzten Jahren immer wichtiger geworden ist. Hierzu gehört nicht nur die soziale Verantwortung gegenüber den Kunden, sondern auch der Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern. So hat die Löwen Gruppe zum Beispiel eine Partnerschaft mit einer Fitnesskette ins Leben gerufen und ermöglicht seinen Mitarbeitern, in gut 2.000 Studios im ganzen Land zu trainieren. Darüber hinaus werden zahlreiche Schulungsmöglichkeiten angeboten, Fortbildungen und Weiterbildungen durchgeführt. Speziell in diesem Bereich hat sich der Konzern in den letzten Jahren deutlich entwickelt und bietet zum Beispiel Schulungen für die Filialbetreuung oder den Jugendschutz an. Spürbar ist in dieser Hinsicht ganz offenbar die Auswirkung des Mutterkonzerns Novomatic.

Die Österreicher gelten hinsichtlich der Mitarbeiterbetreuung als eines der Vorzeige-Unternehmen auf dem Markt und wurden für ihre Leistungen in der jüngeren Vergangenheit auch bereits ausgezeichnet – mit dem Audit „berufundfamilie“, welches die besonderen Leistungen des Konzerns bei der Verbindung zwischen Privatleben und Arbeitsleben fördert. Angeboten werden so zum Beispiel verschiedene Teilzeit-Modelle, mit denen Mitarbeiter trotz persönlicher Veränderungen ein wichtiger Teil im Unternehmen bleiben. Bereits in Rente gegangene Mitarbeiter können im Zuge dieser Modelle zudem als Hilfen und Unterstützungen bei starker Auslastung wieder in den Arbeitsalltag bei Novomatic eingegliedert werden.

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Der Beitrag wurde am 20.6.2019 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , , veröffentlicht.
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