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MGA hofft auf Herdenschutz durch Impfung

Seit fast 1,5 Jahren wütet das Corona-Virus und hat hierbei erheblichen Schaden angerichtet. Niemand hatte damit gerechnet, dass sich die Pandemie so schnell ausbreitet und dass auch längere Lockdowns nicht den gewünschten Erfolg bringen. Insbesondere die Glücksspielbranche wurde stark getroffen, da in diesem Bereich die längsten Lockdowns verhängt wurden. Bei Öffnungen waren die Casinos und Spielhallen stets am Schluss beteiligt. Dies wirkte sich dermaßen negativ aus, dass Tausende von Mitarbeitern entlassen wurden. Nun hofft auch Malta darauf, mit Impfungen einen Normalzustand zu erreichen.

Eine Frau mit Maske steht rechts vom Coronavirus.

MGA möchte nun alle Mitarbeiter der auf Malta ansässigen Glücksspielanbieter impfen. Hierdurch sollen Öffnungen möglich werden und die Glücksspielbranche gerettet werden. (©Tumisu/Pixabay)

MGA startet Impfungen beim Personal

Die USA hat gezeigt, welche Wirkung eine breit angelegte Impfung haben kann. Viele Glücksspielanbieter impften die eigenen Mitarbeiter, damit eine möglichst sichere Öffnung möglich ist. Wer nicht geimpft ist, muss mindestens einmal pro Woche einen Test absolvieren. Dank diesem soll jeder neue Infekt sofort erkannt werden. Inzwischen befinden sich die Casinos in Las Vegas wieder im Normalzustand.

Darauf hofft nun die Maltesische Glücksspielbehörde, die ebenfalls mit einer Impfung versucht, die Glücksspielbranche zu retten. Die Impfungen betreffen natürlich die vor Ort lebenden Mitarbeiter aller auf Malta befindlichen Glücksspielkonzerne. Um das möglichst schnell zu erreichen, wurde eine eigene Foundation gegründet: die GamingMalta Foundation. Diese entstand in der Zusammenarbeit zwischen der maltesischen Regierung und der MGA. Die Mitarbeiter der Glücksspielbehörden können entweder am nationalen Impfplan teilnehmen oder sie werden direkt von den Unternehmen geimpft.

Diese Idee wird durchaus von Erfolg gekrönt sein, nachdem in Malta die Infektionszahlen grundsätzlich nach unten gehen. So gab es zum Glück seit Mai 2021 keinen neuen Todesfall und die Inzidenzzahl geht öffentlichen Meldungen ebenfalls nach unten.

Idee der Impfkampagne stammt vom neuen CEO

Doch wem dürfen die Mitarbeiter die schnelle Impfung verdanken? Dass eine Herdenimmunität grundsätzlich vor neuen Infektionen schützt, ist weltweit bekannt. Doch warum kommt ausgerechnet Malta auf diese Idee? Die Idee wurde vom neuen CEO Dr. Carl Brincat entworfen. Es handelt sich um den früheren Leiter der Rechtsabteilung, der letzten Dezember zum CEO aufstieg. Diesen Posten zu erhalten, war nicht einfach. Dr. Brincat musste sich gegen viele Mitstreiter durchsetzen. Zu seinen ersten Aufgaben zählt er den Ausbau des Qualitätsstandards und die enge Zusammenarbeit mit weiteren in Europa ansässigen Aufsichtsbehörden.

Somit ist die Impfkampagne der erste Schritt, um eine Normalität zu erreichen. Nur wenn diese gegeben ist, kann auch der Qualitätsstandard erhöht werden. Seine langjähre Erfahrung im Bereich der Justiz wird ihm bei seinem Vorhaben sicherlich behilflich sein. Bevor er bei der MGA anfing, war er jahrelang in der Anwaltskanzlei Emmanuel Mallia & Associates tätig. Ferner zählt er bei folgenden Verbänden und Organisationen zu den Mitgliedern:

  • Financial Intelligence Analysis Unit
  • International Association of Gambling Regulators

Die Zukunft wird zeigen, inwiefern ihm die bisherigen Berufserfahrungen weiterhelfen. Es ist durchaus möglich, dass er aufgrund seiner Erfahrungen den Posten als CEO bekam.

Gauselmann setzt ebenfalls auf Impfungen

Nicht nur die USA, sondern weitere Glücksspielanbieter nutzen die Impfungen, um baldmöglichst eine Normalität herzustellen. Diese Idee liegt in erster Linie an Umsatzeinbrüchen, mit denen auch Gauselmann zu kämpfen hatte. Im Übrigen war es für Gauselmann das erste Mal, dass er von schlechten Umsatzzahlen betroffen war. Das führte dazu, dass sich alle Mitarbeiter von Gauselmann in Kurzarbeit befanden. Immerhin handelt es sich um 14.000 Mitarbeiter. So kam die Idee mit der Impfung zum richtigen Zeitpunkt.

Gauselmann möchte seine Mitarbeiter betriebsintern impfen. Die Pläne an den Standorten Lübbecke und Espelkamp sind bereits abgeschlossen, die Infrastruktur steht. Nun läuft noch eine weitere Idee von Gauselmann, die ebenfalls dazu beitragen soll, die Pandemie zu bekämpfen: Eine Gießerei soll als Testzentrum umgebaut werden. Allerdings kämpft auch der weltbekannte Glücksspielanbieter mit einem großen Problem: Es gibt nicht ausreichend Impfstoffe, um alle Mitarbeiter möglichst schnell zu impfen. An diesem Problem wird auf Hochtouren gearbeitet, denn Gauselmann möchte nicht nur seine eigenen Mitarbeiter impfen. Er hegt den Plan, auch andere Unternehmen ein Impfangebot zu unterbreiten.

Glücksspielbranche könnte bald geöffnet werden

Sofern die Glücksspielanbieter, die Aufsichtsbehörden und die Ärzte vor Ort ausreichend Impfungen vorgenommen haben, könnte die Pandemie besiegt sein. Ist dies der Fall, könnten auch die Casinos und Spielhallen vor Ort endlich wieder öffnenNach einer fast einjährigen Pause werden sich jedoch alle darüber freuen und diese Einschränkungen mit Freude akzeptieren. Immerhin muss nach wie vor die Sicherheit an erster Stelle stehen und es macht keinen Sinn, wenn die Pandemie von vorne beginnt. Deshalb wird nun aus jeder Richtung versucht, die Glücksspielbranche am Laufen zu halten.

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Der Beitrag wurde am 26.5.2021 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , , , , veröffentlicht.
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