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MGM Resorts International will kräftig wachsen

Im Jahre 2000 wurde das MGM Resorts International gegründet, welches in den kommenden Jahren seit der Gründung einen beeindruckenden Aufstieg in der Branche hinlegen konnte. Es handelt sich um ein börsennotiertes Unternehmen, welches fast 70.000 Angestellte beschäftigt. Obwohl hier also über einen echten Giganten der US-amerikanischen Glücksspielbranche gesprochen werden kann, möchte MGM noch weiter wachsen. Hierfür wurde bereits im Jahr 2015 der Wachstumsplan „MGM 2020“ ins Leben gerufen, der ein Gewinnwachstum von ganzen 300 Millionen US-Dollar vorsieht. Durchaus eine sportliche Herausforderung.

Das Gebäude von MGM Resorts International.

Das MGM Resorts International ist einer der größten Glücksspielkonzerne in den USA.

Schon seit 2015 wird am Wachstumsplan gefeilt

MGM-Vorstandschef Jim Murren erklärt jüngst, dass der Konzern bereits seit 2015 an seinem Wachstumsplan arbeite und diesen dementsprechend auch verfolge. Das Ganze trägt dabei den Namen „MGM 2020“ und sagt damit bereits aus, dass es sich vor allem um den Zeitraum bis zum Ende des Jahres 2020 geht. Aber was möchte MGM Resorts International bis dahin erreichen? Das ist natürlich ziemlich klar formuliert. In erster Linie geht es dem Konzern darum, die Strukturen schmaler zu gestalten, Kosten zu minimieren und den Gewinn so gleichzeitig zu vergrößern. In konkreten Zahlen strebt Murren einen Gewinn von rund 300 Millionen US-Dollar bis zum Ende des Jahres 2021 an. Bis Ende 2020 sollen von diesen 300 Millionen bereits 200 Millionen generiert worden sein. Für die restlichen 100 Millionen möchte sich der Konzern dann noch einmal ein weiteres Jahr „Zeit nehmen“ und diese somit von Ende 2020 bis Ende 2021 verbuchen.

Umgesetzt werden sollen diese Planungen zum Beispiel durch die Errichtung sogenannter Kompetenzzentren. Hier möchte der Konzern künftig mehrere Abteilungen bündeln, um so die Rentabilität zu maximieren. Eingeplant ist, dass schon allein durch diesen Schritt rund 25 Prozent der angepeilten 300 Millionen US-Dollar eingenommen werden können. Zusätzlich dazu sollen Prozesse automatisiert werden, wodurch ebenfalls noch einmal eine Kostensenkung erwartet wird. Gleichzeitig bedeutet das allerdings wohl auch, dass einige Angestellte ihren Job verlieren werden. Vorstandschef Murren erklärte: „Unser Vorhaben ist der nächste Schritt als Organisation unserer Entwicklung. Wir bauen auf unserem starken Fundament der letzten Jahre, um es weiter zu festigen,  um unsere Effizienz zu steigern und um nachhaltiges Wachstum und eine noch bessere Marge zu erreichen. MGM 2020 steht dabei für die effektivste Betriebsarchitektur, die unser Unternehmen nutzen kann.“

Ziele in 2018 wurden übertroffen

Stolz verkünden konnte Murren in diesem Zusammenhang zudem, dass die Ziele aus dem Wachstumsjahr bereits übertroffen wurden. Das Jahr 2018 bezeichnete der Vorstandschef als sehr „solide“, was jedoch als untertrieben bezeichnet werden kann. Tatsächlich verlief 2018 für das MGM nämlich denkbar erfolgreich und der Konzern konnte seine Fußstapfen auf dem Markt noch einmal deutlich vergrößern – und das in gleich mehrfacher Hinsicht. So hat das Unternehmen im vergangenen Jahr zahlreiche neue Betriebe eröffnen können und zum Beispiel einen wichtigen Standort im chinesischen Macau errichtet. Zusätzlich dazu wurde in Las Vegas ein neues Resort errichtet, weitere Betriebe in New York und dem Bundestaat Ohio sind bereits in Planung. Die eigene Attraktivität steigern möchte MGM zudem durch die Verpflichtung von Pop-Superstar Lady Gaga. Die Pop-Diva hat beim Anbieter einen Vertrag über mehr als 70 Konzerte unterschrieben und soll dabei laut unbestätigten Quellen rund eine Million US-Dollar pro Auftritt kassieren. Eine Investition, die sich aber dennoch lohnen dürfte, schließlich garantiert Lady Gaga bei jedem der Auftritte ausverkaufte Hallen. Ganz nebenbei erhofft sich der Anbieter so natürlich auch, zusätzliche Spieler zu finden und durch die hochkarätige musikalische Besetzung gleichzeitig den Spielbetrieb ankurbeln zu können.

Ebenfalls ein wichtiger Punkt im vergangenen Jahr war ein rund 200 Millionen US-Dollar schwerer Deal mit der GVC Holdings plc, zu der unter anderem die Marken bwin und Ladbrokes gehören. Der Konzern ist im Bereich der Sportwetten in Europa einer der Marktführer und soll mit seiner Expertise und Erfahrung künftig auch den US-Amerikanern von MGM unter die Arme greifen. Für den börsennotierten Konzern aus Las Vegas könnte sich speziell diese Partnerschaft zu einer tragenden Säule des Erfolgs entwickeln, schließlich beginnen die USA gerade erst damit, einen Sportwettenmarkt im Land zu etablieren. Vergangenes Jahr wurde der sogenannte PASPA-Act aus dem Leben genommen, der bis dato die Einsätze auf sportliche Ereignisse in fast allen Bundestaaten verbat. Jetzt allerdings können die Bundestaaten selber bestimmen, ob die Wetten bei ihnen erlaubt werden sollen oder nicht. Fast alle Bundestaaten sind dafür, so dass hier innerhalb kürzester Zeit ein milliardenschwerer Markt aus dem Boden gestampft wurde.

Die Konkurrenz schläft nicht

Was auf der einen Seite höchst erfreulich für die MGM Resorts ist, sorgt auf der anderen Seite natürlich auch für ein paar Unannehmlichkeiten. Immerhin ist der Casino-Riese längst nicht der einzige Anbieter, der auf dem neuen Markt richtig durchstarten möchte. Ungemein aktiv ist zum Beispiel auch der Konzern Caesars Entertainment, der jüngst eine Partnerschaft mit der Football-Liga NFL auf die Beine stellen konnte. Caesars erhofft sich hierdurch, zahlreiche NFL-Fans für das eigene Sportwetten-Angebot gewinnen zu können, gleichzeitig wird auch hier auf gleich mehreren Hochzeiten getanzt. Neben der Partnerschaft mit der NFL hat sich Caesars auch auf eine Kooperation mit dem Stamm der Oneida Indianer einigen können, der in den USA mehrere Casino-Resorts betreibt. Künftig werden also auch hier die Sportwetten von Caesars angeboten. Ein drittes Standbein des Konzerns ist darüber hinaus die Vermietung von Immobilien. Für mehrere hundert Millionen US-Dollar wurde im US-Bundestaat Louisiana ein Grundstück erworben, welches künftig an die Penn National Gaming vermietet werden soll. Für Projekte dieser Art plant das Caesars in der Zukunft Investitionen von weiteren mehreren hundert Millionen US-Dollar ein.

Generell zeigt der Blick nach Übersee also, dass es hier eine neue, hart umkämpfte Branche mit dem Sportwettenmarkt gibt. Gleichzeitig tobt aber auch das eine oder andere heiße Duell auf den Glücksspielmärkten. In Las Vegas zum Beispiel wird das Angebot der Casinos deutlich erweitert, wie am Beispiel vom MGM zu erkennen ist. Gleichzeitig investieren auch wieder Großunternehmer in den eigentlich schon als „ausgestorben“ deklarierten Ort Atlantic City – es könnte im Jahr 2019 also noch zu der einen oder anderen positiven Meldung aus den USA kommen.

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Der Beitrag wurde am 20.1.2019 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , , , , veröffentlicht.
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