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Playtech & Casino Pfäffikon: Neues Casino

Seit das Schweizer Glücksspielgesetz vor ein paar Monaten geändert wurde, haben gleich mehrere Spielbanken des Landes damit begonnen, eigene Angebote für den Online-Markt zur Verfügung zu stellen. So auch das Casino Zürichsee, welches sich mit Playtech sogar einen der renommiertesten Online-Entwickler überhaupt an die Seite holen konnte. Beide Parteien haben der Zusammenarbeit jetzt mit einem neuen Live-Casino wieder neuen Schwung eingehaucht. Und davon profitieren alle Live- und Jackpot-Fans der Schweiz.

Drei Spielautomaten nebeneinander.

Die Spielautomaten aus dem Casino Zürichsee können Spieler seit geraumer Zeit auch in den eigenen vier Wänden spielen. Gemeinsam mit Entwickler Playtech soll das Angebot jetzt noch einmal deutlich ausgebaut werden. (©pixabay)

Die ersten Online Jackpot-Slots der Schweiz locken

Die Swiss Casinos und das Casino Zürichsee sind bereits seit einigen Wochen auf dem neuen Schweizer Online-Markt aktiv. Während es in der Anfangsphase vor allem um das Ausloten der eigenen Möglichkeiten ging, sollen die Portfolios nun Stück für Stück verbessert werden. Gemeinsam mit dem Lieferanten der Casino-Software, dem bekannten Provider Playtech, hat das Casino Pfäffikon jetzt ein neues Casino-Paket verabschiedet. Dieses beinhaltet in erster Linie eine Reihe von Live-Dealer-Spielen für die Web-Präsenz des Casinos, stellt gleichzeitig aber auch den Zugang zu Jackpot-Slots sicher. Damit ist das Casino Zürichsee das erste Schweizer Online Casino, welches seinen Spielern Jackpot-Games zur Verfügung stellen kann.

Im Hintergrund dieser Ausweitung der Kooperation steht weiterhin das Management System von Playtech – Playtech IMS Player Management System. Dieses arbeitet auf intelligente Art und Weise und kann durch zielgenaue Verfahren die Aktivitäten der Spieler analysieren, um so zum Beispiel vor betrügerischen Eingriffen zu warnen. Ebenso lassen sich mit dem Management System des Entwicklers zahlreiche Daten abrufen und verwalten. Möglich macht dieses zudem, dass die Spieler sowohl die Live-Games als auch die neuen Jackpot-Spiele jederzeit mit nur einem Benutzer-Account abrufen können.

Erfolgreiche und lange Zusammenarbeit angepeilt

Gerade weil sich in der jüngeren Vergangenheit viele Schweizer Spieler über die begrenzte Auswahl in den Portfolios der Online Casinos beklagten, dürften diese neue Nachrichten für eine positive Reaktion der Spieler sorgen. Zusätzlich dazu stellt das neue Casino wohl nur den Anfang einer als lange Zusammenarbeit angepeilten Kooperation dar. Bereits vor einigen Wochen, als die Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien vereinbart worden war, äußerte sich Marc Baumann als Geschäftsführer der Swiss Casinos denkbar positiv über den neuen Kooperationspartner. Baumann erklärte damals, dass man sich sehr über die Zusammenarbeit mit Playtech freue. Weiter hieß es:

“Mit unserer Partnerschaft mit Playtech möchten wir die Erfolgsgeschichte von Swiss Casinos auchauf dem Online Markt fortsetzen. Das herausragende Angebot, die hohe Kompetenz des Teams und die Flexibilität, sich an die regulatorischen Voraussetzungen anzupassen, haben die Grundlage für eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit gelegt.“

Warme Worte, die von der Partnerseite damals erwidert wurden. Auch schon dort wurde deutlich, dass ein großer Fokus dieser Zusammenarbeit wohl auf den Live-Dealer-Spielen liegen dürfte. So erklärte Playtech-Geschäftsführer Shimon Akad damals:

“Live Casino ist ein sehr aufregender Wachstumsmarkt für Playtech. Wir sind stolz, zusammen mit Swiss Casinos den ersten Vorstoß in diesem Bereich in der Schweiz zu wagen. Sie sind aufgrund ihrer marktführenden Position in der Schweiz das ideale Unternehmen, um die Live-Angebote im Land einzuführen.“

Mit anderen Worten bedeutet das, dass sich Playtech von der Zusammenarbeit natürlich auch einen großen Erfolg für die eigenen Spiele erhofft. Dadurch wiederum könnte auch die Attraktivität für andere Schweizer Online Casinos erhöht werden.

Playtech: Erst verbannt und jetzt wichtiger denn je?

Ebenfalls interessant ist der Deal mit dem Casino Zürichsee für Playtech aber auch deshalb, weil dieser in gewisser Weise als später Sieg bezeichnet werden kann. Nachdem Playtech bereits viele Jahre mit Anbietern aus dem EU-Ausland kooperierte, die in der Schweiz aktiv waren, wurden diese Angebote vor wenigen Monaten entfernt. Für den Entwickler bedeutete dies zunächst also einen großen Rückschritt. Mittlerweile konnte dieser jedoch in einen Fortschritt verwandelt werden. Schon relativ schnell hat sich gezeigt, dass die Schweizer Spielbanken alleine kaum in der Lage dazu sind, Online-Games für ihre Spieler zur Verfügung zu stellen.

Schnell wurde also der Ruf nach genau den Unternehmen laut, die erst kurz zuvor eigentlich erst vom Markt verbannt wurden. In diesem Zusammenhang hat nun auch Playtech seine große und vor allem wichtige neue Chance erhalten.

In der Schweiz gelten neue Spielregeln

Möglich gemacht wurde dieses ganze Hin und Her im vergangenen Jahre durch eine Volksabstimmung in der Alpenrepublik. Ein Großteil aller Stimmberechtigten sprach sich damals für eine Regulierung des Online Glücksspiels in der Schweiz aus. Das hatte zur Folge, dass die Erlaubnis hierfür einzig und allein den Unternehmen zugeteilt wurde, die als Glücksspielunternehmen offiziell in der Schweiz aktiv waren – das sind ausschließlich die Spielbanken. Anbieter außerhalb der Schweiz durften ihre Angebote damit nicht mehr in der Alpenrepublik zur Verfügung stellen.

Umgesetzt wird dieses Verbot für die ausgestoßenen Anbieter durch sogenannte Netzsperren. Hier setzt die Schweizer Glücksspielbehörde auf die Zusammenarbeit mit den Telekommunikationsunternehmen. Sobald ein Spieler die Webseite eines Glücksspielanbieters aus dem Ausland aufrufen möchte, erhält dieser den Hinweis, dass der Anbieter keine Lizenz aus der Schweiz besitzt und die Seite aus diesem Grund nicht aufgerufen werden kann. Extra hierfür führt die Glücksspielbehörde eine umfangreiche Datenbank, für die Experten das Netz regelmäßig nach Angeboten für Schweizer Spieler durchforsten. Diese ist sogar frei einsehbar für alle Schweizer und Schweizerinnen. Trotz einer breiten Zustimmung in der Bevölkerung haben die Netzsperren auch für viele Diskussionen und Debatten gesorgt. Zahlreiche Eidgenossen befürchten, dass durch die Netzsperren auch unrechtmäßig Inhalte von den Behörden gesperrt werden. Zudem wird befürchtet, dass die Sperren auch auf andere Bereiche des Internets ausgeweitet werden sollen. Bislang wurde allerdings immer betont, dass dies nicht der Fall sein wird. Tatsache ist aber auch, dass die Schweizer diese Regelungen für die Branche im Prinzip selbst verabschiedet haben. Wohl wissen, dass die Folge erst einmal ein deutlich geschwächter Glücksspielmarkt sein dürfte. Mittlerweile scheint sich dieser aber mehr als nur zu erholen.

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nan
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Der Beitrag wurde am 10.10.2019 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , , , , veröffentlicht.
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