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Playtech: Entwickler startet Kooperation mit Iovation

Der eine oder andere Spieler hat den Namen FraudForce vielleicht schon einmal gehört. Hierbei handelt es sich um ein Toll zur Überwachung von Zahlungsvorgängen, wodurch betrügerische Absichten vermieden bzw. minimiert werden können. Künftig verfügbar sein wird der Service dauerhaft bei allen Produkten des Entwicklers Playtech. Dieser stellt seine Komplettlösungen für Anbieter in Zusammenarbeit mit Iovation bereit und möchte so allen Kunden auch den Dienst von FraudForce zur Verfügung stellen.

Die Webseite von Playtech.

Playtech stellt seinen Kunden künftig das Produkt FraudForce zur Verfügung.

Über 30 Millionen Transaktionen werden pro Tag geprüft

Betrügerische Zahlungen sind für die Glücksspielanbieter im Internet durchaus ein ernsthaftes Problem, welches immer mit einer Menge Aufwand und Kosten verbunden ist. Künftig sollen zumindest die Kunden von Playtech aber noch besser vor betrügerischen Zahlungen geschützt werden. Wie der Konzern mitteilte, werde man künftig mit dem Unternehmen Iovation kooperieren. Dieses Unternehmen wiederum hat das Produkt FraudForce entwickelt, welches für die Überwachung von aktuell mehr als 30 Millionen Transaktionen pro Tag zuständig ist. Playtech ist als Anbieter von Komplettlösungen für Casino-Unternehmen enorm gefragt und dürfte seine Bedeutung auf dem Markt durch diesen Schritt weiter ausbauen können. Der Plan: Den Kunden sollen hochwertige Lösungen zur Verfügung gestellt werden, mit denen der Schutz vor betrügerischen Zahlungen noch effektiver umgesetzt werden kann.

Die Software selber erkennt verdächtige Zahlungen und blockiert diese umgehend. Möglich gemacht wird das Ganze durch ein internationales Netzwerk von rund 4.000 Analysten, welche Tag für Tag rund 30 Millionen Transaktionen überwachen. Zurückgegriffen wird hierfür auf computerbasierte Hilfe, so dass konkret verschiedene Analysen der Zahlungen durchgeführt werden.

Fokus liegt auf dem Gerät, nicht auf dem Nutzer

Das Besondere an FraudForce ist laut Unternehmen Iovation, dass der Fokus der Analyse nicht auf dem Nutzer liegt, sondern vielmehr auf dem Gerät. So sollen so wenige nutzerbasierte Daten wie möglich erhoben werden. Stattdessen wird vor allem das Gerät genau geprüft und so zum Beispiel analysiert, ob das Gerät auch regulär zum Beispiel für den Versand von E-Mails verwendet wird – oder lediglich als Spielgerät für eines der Online Casinos gilt. Sollte Letzteres der Fall sein, schrillen bei FrauForce zumindest schon einmal die Alarmglocken. Der User selber wird von den Prüfungen nichts mitbekommen, zumal diese innerhalb von wenigen Millisekunden durchgeführt werden können. Nach dieser Prüfung wird dann eine ähnlich rasante Analyse durchgeführt, ehe eine mögliche Entscheidung vorgegeben wird.

Sollte alles in bester Ordnung sein, wird die Zahlung vom System als anständig erkannt und dementsprechend freigegeben. Andere Möglichkeiten sind wiederum eine Blockade der Zahlung oder der Hinweis, dass die Transaktion noch ein weiteres Mal geprüft werden sollte. Sollte die Zahlung blockiert werden, listet FraudForce detailliert auf, worin die Gründe für diese Blockade liegen.

Einsatzbereich für FraudForce ist vielseitig

Ein wichtiger Punkt im Zusammenhang mit dem Iovation-Produkt ist der Hinweis auf den Datenschutz, der in diesem Jahr durch die Datenschutzgrundverordnung noch einmal eine ganz neue Bedeutung zugesprochen bekommt. Laut Iovation allerdings erfüllt die Software alle notwendigen Vorgaben und arbeitet darüber hinaus nach dem Prinzip der angesprochenen Datenminimierung. Daten, die nicht relevant sind, werden somit auch nicht betrachtet oder analysiert. Ausdrücklich hingewiesen hat Iovation darauf, dass persönliche Daten zur Verifizierung eines Nutzers außen vor gelassen werden sollen. Generell dürften sich in der Zukunft also noch weitere Branchen für den Schutz interessieren, der demnach nicht ausschließlich für Casinos gedacht ist. Stattdessen macht FraudForce im Prinzip überall dort Sinn, wo die Kunden online ihre Zahlungen abwickeln.

Playtech wiederum plant, die Software in seine Multimedia Plattform zu integrieren. Die Kunden würden also weiterhin eine Komplettlösung erhalten und hätten mit dieser dann auch gleich Zugriff auf FraudForce. Unterteilt wird die Multimedia Plattform dabei im Prinzip in zwei Bereiche: Zum einen die sogenannte Playtech IMS, zum anderen die Playtech Open Plattform. Die Open Plattform ist dabei der Rahmen für die Casino-Anbieter, mit Hilfe der Playtech IMS können genauere Informationen zu den Usern gewonnen werden. Unternehmen, die bereits eine Lösung von Playtech für ihr Casino nutzen, sollen FraudForce in naher Zukunft ebenfalls als Ergänzung erhalten.

Unternehmen blicken zuversichtlich auf Zusammenarbeit

Angesichts der großen Kooperation gibt man sich auf Seiten von Inovation höchst zufrieden und erklärte in Persona vom Vizepräsidenten für globale Partnerschaften, Ed Wu: „Wir sind aufgeregt, unsere Kräfte mit Playtech bündeln zu können, um das Internet für ihre Kunden weniger kompliziert und sicherer zu gestalten. Durch unsere Partnerschaft wird die Fähigkeit gestärkt, Risiken und unmittelbare Betrugsbedrohungen zu erkennen. Es gibt uns ein gutes Gefühl, mit Playtech zusammenzuarbeiten und den Kunden so mehr Vertrauen in die Online-Dienste zu ermöglichen.“ Ganz ähnliche Töne hat auch der Software-Gigant Playtech angeschlagen. Der Entwickler ließ über COO Shimon Akad verlauten: „Wir alle hier bei Playtech sind froh, mit Iovation zusammenzuarbeiten, um FraudForce zu unseren Kunden zu bringen. Unsere IMS Plattform ist bereits die umfangreichste Spielerverwaltungssoftware in der Branche, doch mit unserer Open Plattform können wir ihren Funktionsumfang noch weiter ausbauen. Wir setzen uns leidenschaftlich dafür ein, dass unsere Kunden mit erstklassiger Betrugspräventionssoftware ausgerüstet werden – und unsere Partnerschaft mit Iovation ist ein Kernelement in unserer Sicherheitsstrategie. FraudForc ist ein mächtiges Werkzeug für die Bekämpfung von Internetkriminalität im Online Glücksspiel und die Integration in unsere IMS Plattform gibt unseren Partnern ganz neue Möglichkeiten an die Hand.

Während Playtech bereits seit vielen Jahren als echter Gigant der Entwickler-Branche bezeichnet werden kann, ist der Hintergrund von Iovation ein vollkommen anderer. 2004 wurde das Unternehmen als Start-Up gegründet, 2018 wurde der Konzern dann von der TransUnion  Gruppe übernommen. Diese wiederum gehört zu den drei größten Wirtschaftsauskunfteien der Vereinigten Staaten von Amerika.

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Der Beitrag wurde am 13.1.2019 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , , , veröffentlicht.
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