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SkyCity Casinos bereiten Wiederöffnung vor

Schon seit mehreren Wochen dürfen in Australien und Neuseeland keine Spielcasinos mehr geöffnet werden. Davon ist ganz massiv auch die SkyCity Entertainment Group betroffen. Der Konzern betreibt zahlreiche Bars, Restaurants und Casinos in beiden Ländern. In Neuseeland gibt es jetzt immerhin ein wenig Hoffnung, dass die Casinos schon bald wieder öffnen dürfen. In Australien ist die Lage noch wesentlich unklarer. Zudem beschäftigt sich die Branche in „Down-Under“ gerade mit einem möglichen Interessenskonflikt in einer ihrer Glücksspiel-Arbeitsgruppen.

Roulettespiel mit der Kugel auf der 7.

Nichts geht mehr in den SkyCity Casinos. Schon bald soll die Kugel beim Roulette und Co. aber wieder rollen – zumindest in Neuseeland. (©GregMontani/Pixabay)

In Neuseeland tut sich etwas

Gute Nachrichten für und von der SkyCity Entertainment Group. Der Konzern, der unter anderem die bekannten SkyCity-Casinos in Neuseeland und Australien betreibt, hat auf einer Pressemitteilung angekündigt, erste Arbeiten an wichtigen Projekten wieder aufnehmen zu wollen. Obwohl eine komplette Öffnung des Marktes noch nicht in Sicht ist, hat sich die Lage in Neuseeland jüngst gewandelt. Bis vor einigen Tagen galt im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie die Risikostufe 4. Diese wurde mittlerweile von der Regierung auf Risikostufe 3 herabgesenkt. Auf diesem Wege wird es Unternehmen möglich, einige Arbeiten wieder aufzunehmen. Auf Risikostufe 4 waren keinerlei Arbeiten möglich bzw. erlaubt.

Der Konzern teilte in seiner Pressemitteilung mit, dass eine Reihe von verschiedenen Aktivitäten jetzt wieder anlaufen soll. Hierzu gehört etwa die Renovierung des Premium-Spielbereichs am Hauptstandort in Auckland. Ebenso sollen neue gastronomische Betriebe errichtet werden. Bereits jetzt betreibt der Konzernriese in Australien und Neuseeland fünf Casinos, 21 Bars, 22 Restaurants, vier Hotels und ein eigenes Online Casino. Ebenfalls geplant sind zudem Renovierungen der Aces Bar und das Errichten einer ganz neuen Unterhaltungszone im Casino in Auckland. Die bereits begonnenen Renovierungsarbeiten und Wartungsarbeiten können laut Konzern ebenfalls fortgesetzt werden. Fortgesetzt werden sollen zudem die Arbeiten am International Convention Centre. Hierbei handelt es sich um eines der größten Bauprojekte in Neuseeland und gleichzeitig das neueste und größte Projekt des Konzerns.

Rückkehr zum Betrieb am 11. Mai?

Mit den Arbeiten möchte der Konzern sicherstellen, dass bei einer Wiederöffnung alles hergerichtet ist. Glaubt man den Worten des Unternehmens, dürfte es bis zur schrittweisen Wiedereröffnung auch nicht mehr allzu lange dauern. In seiner Mitteilung zeigte sich der Konzern jedenfalls zuversichtlich, dass möglicherweise schon ab dem 11. Mai wieder Gäste empfangen werden könnten. Diese Annahme basiert laut Konzern auf den Aussagen der Regierung. Konkret teilte SkyCity mit:

“Die neuseeländische Regierung hat verlauten lassen, dass Neuseeland mindestens zwei Wochen auf Alarmstufe 3 bleiben wird und das am 11. Mai 2020 eine erste Entscheidung über einen Wechsel zu Alarmstufe 2 getroffen wird. SkyCity geht davon aus, dass die neuseeländischen Anlagen schrittweise wiedereröffnet werden und die Betriebszeiten zunächst auf Grundlage der zu erwartenden Kundennachfrage verkürzt werden.“

Heißt: Der Konzern rechnet damit, dass ab dem 11. Mai eine noch geringere Risikostufe von der Regierung festgelegt wird. Anschließend sollen die Casinos dann aber erst einmal eingeschränkt und passend zum Ansturm der Spieler öffnen.

Wie sieht die schrittweise Öffnung aus?

Das Casino hat für die schrittweise Öffnung bereits einen konkreten Plan erarbeitet. Dieser dürfte nicht zuletzt auch die Angestellten interessieren, die in großen Teilen entlassen wurden. Sollte die Risikostufe gemindert werden, könnten einige von ihnen wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Im Detail möchte sich das Casino zunächst um die Premium-Spielbereiche kümmern. Diese sollen als erstes eröffnet werden. Ebenso sollen an den Hauptspielflächen verschiedene Zonen eingerichtet werden. Mit diesen Zonen soll verhindert werden, dass zu viele Menschen auf einer kleinen Fläche zusammenkommen. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt das Unternehmen bei der Reduzierung der Spieler pro Spieltisch.

Wie es heißt, sollen zudem ähnliche Maßnahmen in der Gastronomie und den Automaten-Bereichen umgesetzt werden. Zumindest aus Neuseeland gib es für das Unternehmen somit ziemlich erfreuliche Mitteilungen. In Australien gilt das nur bedingt. Das Adelaide Casino muss weiterhin geschlossen bleiben, bis die Behörden des Landes neu über die Entwicklungen bezüglich Corona entscheiden. Immerhin: Auch hier konnten die Arbeiten am Casino in den letzten Wochen fortgesetzt werden. Die Baubranche gilt in Australien als essenziell und war daher nicht von den Shutdown-Maßnahmen der Regierung betroffen.

Unruhen rund um Öffnung in Australien

Inmitten der Corona-Krise sorgt das Thema Wiedereröffnung auf dem australischen Glücksspielmarkt für Diskussionsstoff. Unmittelbar vor der Corona-Pandemie wurde eine Arbeitsgruppe zum Thema Glücksspiel gegründet. Mitglieder sind unter anderem die Crown Casinos oder Tabcorp. Als Vorsitzender der Arbeitsgruppe ist der ehemalige Crown-Chef Neil Spencer tätig. Diese Arbeitsgruppe sollte im Auftrag der Regierung nun einen Plan zur Wiedereröffnung ausarbeiten. Tony Mohr, der Geschäftsführer der australischen Allianz für eine Glücksspiel-Reform, wirft dieser Arbeitsgruppe aber vor, wirtschaftliche Interessen vor die Gesundheit zu stellen. Verantwortlich macht Mohr hierfür vor allem die Zusammensetzung, immerhin seien zahlreiche führende Glücksspielkonzerne in der Arbeitsgruppe zu finden. Im Detail gab Mohr zu bedenken:

“Wir sind wirklich besorgt darüber, dass ihre Ratschläge eigennützig sind und nicht im Interesse der Bemühungen um öffentliche Gesundheit, für die wir uns gerade einsetzen. (…) Es ist absolut unfassbar, dass wir eine Arbeitsgruppe haben, die sich intern für ihre eigenen Profite einsetzt. Sie muss transparent, der Öffentlichkeit zugänglich und im öffentlichen Interesse sein.“

Erste Reaktionen widersprachen Mohr deutlich. Marlene Kairouz, die Ministerin für Verbraucherschutz und die Regulierung von Glücksspiel und Alkohol erklärte, dass sich die Arbeitsgruppe an die Empfehlungen des höchsten Gesundheitsbeauftragten halte. Eine Rückmeldung gab es auch von den Crown Resorts. Eine Unternehmenssprecherin teilte mit, dass die Beratungen der Arbeitsgruppe dazu dienen würden, die Wiedereröffnung für Kunden und Mitarbeiter so sicher wie möglich zu gestalten. Mohr allerdings bleibt bei seiner Meinung ist zudem der Ansicht, dass die Casinos auch im Sinne des Spielerschutzes nicht zu früh wieder öffnen dürften. Immerhin hätten zahlreiche Spielsüchtige durch die Coronakrise nun zum ersten Mal die Chance gehabt, dem Spiel für mehrere Wochen zu entfliehen. Tim Costello, der oberste Repräsentant der Allianz für eine Glücksspielreform erklärte sogar, dass die Coronakrise eine einzigartige Chance sei, um das Glücksspiel im Land neu zu überdenken. Welcher Gedanke sich durchsetzen wird, werden die kommenden Wochen in Australien zeigen.

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Der Beitrag wurde am 6.5.2020 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , , , , , veröffentlicht.
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