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Trends der Glücksspielbranche: INTRAPAY trägt Bericht vor

In der Glücksspielbranche hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Augenscheinlich natürlich durch die Digitalisierung, die dafür gesorgt hat, dass die Spieler auch in ihren eigenen vier Wänden ihre liebsten Casinospiele spielen können. Das ist es aber noch lange nicht gewesen, wie ein Bericht des Zahlungsdienstleisters iNTRAPAY belegt. Dieser wurde auf der Glücksspielmesse SiGMA auf Malta vorgestellt und beschäftigt sich mit den kommenden Trends der Glücksspielbranche.

Das Bild zeigt Spielautomaten.

Das Glücksspiel wird sich laut INTRAPAY in der Zukunft deutlich verändern.

Vier große Bereiche als prägend für das Wachstum erachtet

Auf der SiGMA hat sich in diesem Jahr wieder die gesamte Prominenz der Glücksspielbranche versammelt. Im Fokus standen dabei die rund 200 Aussteller, die ihre neuesten Produkte und Innovationen vorgestellt haben. Gleichzeitig ist aber zum Beispiel auch immer die maltesische Lotterie- und Glücksspielbehörde zu Gast, die sich mit den Unternehmen der Branche über mögliche Veränderungen austauscht. 2018 allerdings gehörte auch der Zahlungsdienstleister INTRAPAY zur „Aufstellung“ der SiGMA. Das Unternehmen trug hier einen Bericht vor, der sich mit den kommenden Trends der Glücksspielbranche beschäftigt.

Der Konzern sieht das Wachstumspotenzial der Branche dabei im Wesentlichen in vier verschiedenen Bereichen. Zum einen spielen die neuen Technologien rund um das Spielerlebnis eine Rolle, zum anderen aber auch die Bereiche Partnerschaften, verantwortungsbewusstes Spielen oder die Abwicklung der Ein- und Auszahlungen. Wie es in dem Bericht heißt, könnten die Veränderungen in diesem Segmenten ganz wesentlich dazu beitragen, dass sich die Branche in den kommenden Jahren noch einmal deutlich vergrößern kann.

Spielgefühl wird immer intensiver

Wenig überraschend soll das Spielgefühl laut INTRAPAY in den kommenden Jahren noch einmal deutlich intensiviert werden. Bereits in den letzten Jahren hat die Branche hier enorme Schritte nach vorne bewältigt und so zum Beispiel die Angebote durch die Live-Dealer-Bereiche erweitert. Hier können die Spieler Tischspiele wie Roulette und Co. dank Webcam-Übertragung mit echten Dealern spielen. Entgegen der regulären „Action“ an den Spieltischen in den klassischen Online Casinos ein deutlicher Fortschritt. Geht es nach dem Bericht, ist das aber eben erst der Anfang. Gerade im Bereich der Spielautomaten stehen demnach große Veränderungen bevor. Ein gewisses Potenzial sieht INTRAPAY beispielsweise in den VR-Brillen für die virtuelle Realität und den damit verbundenen Möglichkeiten für die Glücksspielbranche. Pokerstars ist in dieser Hinsicht interessant zu betrachten, denn hier wird bereits fleißig an einem VR-Pokertisch gearbeitet. Mit Hilfe ihrer Brille könnten die Spieler hier in Zukunft dann Platz nehmen und dank der virtuellen Realität wie an einem echten Pokertisch spielen.

In der Glücksspielbranche werden derweil vor allem Elemente aus dem Ego-Shooter-Bereich eingebaut, um die Action an den Spielautomaten und Slots noch ein wenig bunter zu gestalten. Das ist natürlich auch dem Unternehmen nicht entgangen. Im Bericht heißt es dazu: „In den vergangenen Jahren hat sich die Glücksspielindustrie bedeutend verändert. Abgesehen von der Digitalisierung ist das Glücksspiel mit der Videospielbranche zusammengewachsen und hat sich einer Gamification unterzogen, indem Spielelemente in traditionelle Nicht-Spiel-Anwendungen Einzug erhalten haben.“ Gute Nachrichten also für alle „Zocker“, die sich in der Zukunft wohl auf noch bessere und unterhaltsame Spiele einstellen dürfen.

Partnerschaften vernetzen die Branche immer besser

Ebenfalls deutlich vergrößern dürfte sich die Glücksspielbranche laut dem Bericht von INTRAPAY auch durch die strategischen Partnerschaften der Unternehmen. Durch die verzwickten Gesetzeslagen ist es häufig so, dass einige Länder einen deutlichen Rückstand beim Glücksspiel in Kauf nehmen müssen. Um hier möglichst schnell den Markt erobern zu können, wird dann auf Hilfe von Außerhalb zurückgegriffen, wo schon größere Erfahrungen in der Glücksspielbranche gesammelt werden konnten. Ein passendes Beispiel hierfür ist zum Beispiel der US-amerikanischen Glücksspielmarkt, der sich jüngst kräftig verändert hat. In zahlreichen Bundesstaaten sind die Unternehmen darauf aber nicht wirklich vorbereitet gewesen und nun auf die Hilfe von ausländischen Unternehmen angewiesen.

Das wiederum sorgt unterm Strich dafür, dass die Branche besser vernetzt ist, als noch vor einigen Jahren. Verschiedene Trends machen so schnell die Runde, was sich wiederum auch positiv bei den Spielern bemerkbar macht. Gefährlich wird das Ganze möglicherweise nur für die kleineren Glücksspielunternehmen. Denn wie die jüngere Vergangenheit gezeigt hat, sind die großen Konzern in enormer „Fresslaune“ und haben bereits den einen oder anderen kleinen Anbieter geschluckt.

Spielerschutz und verantwortliches Spiel immer wieder

Definitiv eine der Kernaufgaben der Glücksspielbranche wird in der Zukunft zudem der Bereich des Spielerschutzes und des verantwortungsbewussten Spiels sein. Gerade die Politik in den verschiedenen Ländern pocht darauf, dass die Spieler besser vor einer möglichen Spielsucht geschützt werden und sich zum Beispiel noch einfacher an Anlaufstellen bei Problemen wenden können. Wie wichtig den Behörden dieser Schritt ist, zeigen auch die verschiedenen Strafzahlungen, mit denen in diesem Jahr unterschiedliche Unternehmen rund um den Globus belegt wurden. Optimale Möglichkeiten sieht INTRAPAY in diesem Bereich vor allem im proaktiven Schutz der Casinos. Diese sollen ihren Spielern also genau auf die Finger schauen und ihnen auch ohne vorherige Anfrage zur Seite stehen. Positiv wird dies bereits bei vielen Anbietern umgesetzt, die zum Beispiel in Magazinen oder ähnlichem über Spielstrategien, die Unterschiede beim Setzverhalten oder vergleichbare Dinge aufklären.

Auch die Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen dürfte in dieser Hinsicht noch einmal deutlich an Wichtigkeit gewinnen. Bereits jetzt unterstreichen die Casinos ihre Seriosität dadurch, dass sie zum Beispiel mit der GamCare oder Gamblers Anonymous zusammenarbeiten. Diese Organisationen agieren als Hilfestellen und sind für Spieler, die ein problematisches Spielverhalten aufweisen, jederzeit erreichbar.

Clevere Technologien für Transaktionen gefordert

Wer heutzutage in den Casinos im Internet eine Ein- oder Auszahlung abwickeln möchte, der kann in der Regel zwischen unterschiedlichen Optionen wählen und zum Beispiel auf Skrill, Neteller, die Paysafecard, PayPal, die Kreditkarten oder die klassische Banküberweisung zurückgreifen. Unterm Strich bereits eine starke Auswahl, mit der jederzeit problemlose Transaktionen durchgeführt werden können. Auch hier geht aber offenbar noch mehr, wie auch der Blick in andere Länder zeigt. In England zum Beispiel arbeitet das Glücksspielunternehmen Skybet derzeit mit dem Kreditkartenunternehmen Barclays zusammen, um ein Auszahlungsverfahren zu ermöglichen, mit dem Auszahlungen künftig direkt auf der Kreditkarte des Kunden landen. Auch der Spieleentwickler Playtech ist in dieser Hinsicht aktiv und arbeitet zusammen mit dem Unternehmen Ladbrokes gerade an einem Verfahren, mit dem die Gelder auf dem Online-Konto auch in den Ladbrokes-Filialen verwaltet werden können. Es scheint also nicht ausgeschlossen, dass selbst die wenigen Minuten Wartezeit bei einigen Zahlungsmethoden in der Zukunft noch unterboten werden können.

In diesem Zusammenhang wird der Fokus zudem weiterhin auf der Sicherheit bei den Datenübertragungen liegen. Genutzt werden heutzutage SSL-Verschlüsselungen, die unter anderem auch so beim Online-Banking eingesetzt werden. Mit diesen Verschlüsselungen werden die sensiblen Daten der Spieler so verschlüsselt, dass Unbefugte bzw. Kriminelle zu keinem Zeitpunkt auf diese zugreifen können. Bereits jetzt wird somit ein großer Schutz gewährleistet, der künftig aber noch einmal ausgeweitet werden soll.

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Der Beitrag wurde am 20.12.2018 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , , , , , veröffentlicht.
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