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William Hill UK wird von Caesars verkauft

Es war schon aufregend, als im letzten Jahr William Hill verkauft wurde. An diesem in Großbritannien ansässigen Buchmacher hatten viele Unternehmen Interesse. Das lag natürlich nicht nur an den Wettbüros, die in Großbritannien vor Ort geführt werden. Es gab ganz andere Gründe, weshalb viele ein so hohes Interesse bekundeten. Den Zuschlag erhielt Caesars aus den USA, der mit William Hill fusionierte. Dieser ebenfalls bekannte Glücksspielanbieter gab bereits im letzten Jahr bekannt, dass er den britischen Geschäftszweig nicht behalten wird. Jetzt ist es so weit, dass der britische Anteil zum Verkauf steht.

Auf einem Soccertisch liegen drei 50-Euro Scheine. Der roter Spieler hat den Ball.

Caesars verkauft wie angekündigt den britischen Geschäftszwei von William Hill. Grund: Caesars engagiert sich nicht in Großbritannien. (©besteonlinecasinos/Pixabay)

Apollo bekundet weiterhin Interesse an William Hill

Ein Mitbewerber hatte letztes Jahr kein Glück und bewirbt sich aus diesem Grund für den britischen Anteil: Apollo. Dieses Unternehmen hatte im letzten Jahr weniger als Caesars geboten und aus diesem Grund den Zuschlag nicht erhalten. Offiziellen Meldungen zufolge gab es zwischen Caesars und Apollo im letzten Jahr Verhandlungen, nachdem Caesars nichts mit dem Anteil für Großbritannien anfangen kann.

Ob Apollo jetzt Glück hat und die Wettbüros von Großbritannien erhält, steht noch nicht fest. Immerhin gibt es noch weitere Interessenten, die gerne das britische Geschäft von William Hill übernehmen würden. Deshalb gibt es erste Gerüchte, dass womöglich die Wettbüros geteilt werden. Derzeit werden in Großbritannien 1400 Filialen geführt. Im Moment kann gar nicht abgeschätzt werden, wer William Hill UK erhält oder ob der Geschäftsanteil tatsächlich geteilt wird.

BoyleSports und 888 zeigen ebenfalls Interesse

Beim Apollo Global Management handelt es sich ebenfalls um einen US-Konzern. Anders sieht es mit BoyleSports aus. Dieser Konzern hat seinen Sitz in Irland und ist ebenfalls ein Sportwetten-Profi. Zudem befindet sich dieses Unternehmen derzeit auf Erfolgskurs und expandiert. So wurden erst kürzlich 33 Filialen in Nordirland übernommen. In Großbritannien besitzt BoyleSports nur 21 Wettbüros. So gesehen kommt William Hill UK zum richtigen Zeitpunkt und BoyleSports könnte damit weiter expandieren und seine Bekanntheit ausdehnen. Allerdings ist dieser Buchmacher noch relativ klein und kann natürlich nicht das Angebot abgeben, das sich größere Unternehmen leisten können.

Somit wäre es durchaus denkbar, dass der Besitzer von 888.com die größere Chance auf einen Zuschlag hat. Dieser Konzern ist weltweit bekannt und könnte das Angebot von William Hill mit Sicherheit gut in sein vorhandenes Portfolio einbauen. 888 könnte in erster Linie am Online Angebot von William Hill Interesse haben. Solch eine Aussage hat zumindest BoyleSports getätigt und gibt zu, dass sie mit den bekannten Online Sportwetten von William Hill seine bisherigen ortsansässigen Angebote ausweiten möchte.

Der dritte öffentlich bekannt gegebene Interessent heißt BetFred und ist ebenfalls bereits größer und bekannter als BoyleSports. Einige der drei potenziellen Käufer haben bisher noch kein spezifisches Angebot abgegeben. Womöglich liegt dies am Marktwert von William Hill UK, der im Moment bei 1,7 Milliarden Euro liegt.

Caesars hatte ebenfalls Interesse am digitalen Angebot von William Hill

Das bekannte und beliebte online Angebot von William Hill hatte auch Caesars bewogen, das Unternehmen zu übernehmen. Caesars ist in Nordamerika angesiedelt und vorrangig mit Casinos und Spielhallen vor Ort vertreten. Um einen eigenen digitalen Markt aufzubauen, wurde William Hill übernommen. Dessen Kenntnisse helfen Caesars dabei, auch diesen Sektor auszubauen. Aber genau darin liegt auch der Grund, weshalb William Hill UK verkauft wird: Caesar ist nur auf dem amerikanischen Markt vertreten und kann schlichtweg mit Großbritannien nichts anfangen.

So gesehen wird es spannend, wer von den drei Interessenten als Sieger hervorgeht. Apollo ist ebenfalls in den USA tätig und kann eventuell ebenfalls mit dem britischen Markt nicht viel anfangen. BetFred hingegen ist ein britisches Unternehmen und könnte William Hill sehr gut in sein vorhandenes Sortiment einfügen. 888 hingegen besitzt eine Sonderstellung, da dieser Anbieter seit Jahrzehnten weltweit agiert und aus diesem Grund ebenfalls die britischen Wettbüros professionell verwalten kann.

William Hill hat von der Fusion profitiert

Die Fusion zwischen William Hill und Caesars war zweifelsohne aufregend, und zwar nicht nur für Casino- und Sportwettenliebhaber. Vielmehr mussten auch einige Aufsichtsbehörden tätig werden und erst einmal prüfen, ob die Fusion überhaupt legal ist – aus rechtlicher Sicht. Es wurde angezweifelt, ob die Wettbewerbsregeln weiterhin eingehalten werden. Nach einer langen Zeit der Prüfung stand fest, dass es keinen Grund für eine Besorgnis gibt.

So kam es, dass die Fusion in diesem Jahr abgewickelt wurde und nicht nur Caesars davon profitiert. Auch William Hill konnte in den USA bereits nach dieser kurzen Zeit einen Erfolg verbuchen. Bislang war William Hill in Europa der umsatzstärkste Buchmacher. Womöglich wird diese Aussage auch bald für die USA getroffen. Bis heute besitzt William Hill in den USA 170 Standorte, die sich auf 13 Bundesstaaten verteilen.

Caesars hingegen freut sich, endlich ein digitales Sortiment anbieten zu können. Ein Grund, diesen Bereich aufzubauen, könnte an den zahlreichen Lockdowns der letzten Zeit liegen. Auf der anderen Seite wird bereits seit Jahren klar, dass Online Glücksspiele und somit auch Online Sportwetten immer beliebter werden. So gesehen wäre es absolut unlogisch, wenn ein Glücksspielanbieter nicht auf diesen Zug aufspringen würde.

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Der Beitrag wurde am 2.7.2021 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , , , veröffentlicht.
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