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Deutsche Casinos nehmen zu wenig Spieler an

Eine offizielle Meldung führt zu unterschiedlichen Meinungen: In Deutschlands Casinos wird einer weitaus geringeren Anzahl an Spielern Zutritt gewährt, als Platz vorhanden ist. Einerseits klingt dies logisch, andererseits werden hierdurch Umsatzeinbußen hingenommen. Der Grund: Mit der geringeren Anzahl an Spielern sollen die Hygienemaßnahmen eingehalten werden.

Black Jack Karten liegen neben Casino Chips.

Deutschlands Casinos reduzieren die Spielerzahl, um die staatlich angeordneten Hygienemaßnahmen einhalten zu können. (©Free-Photos/Pixabay)

In Hamburgs Casinos sinken die Besucherzahlen um 60 Prozent

Wie öffentlich bekannt wurde, nahm die Besucherzahl in Hamburgs Casinos um 60 Prozent ab. Das liegt jedoch in keiner Weise an einem fehlenden Interesse der Bevölkerung. Diese würden gerne die Casinos besuchen, erhalten jedoch keinen Zutritt. Der Grund: Es werden nur so viele Besucher eingelassen, wie Plätze vorhanden sind. Hiermit sollen die vom Staat festgesetzten Hygienemaßnahmen zu einhundert Prozent eingehalten werden. Bezüglich der Plätze gilt: Ein Spieler pro Spielautomat und die maximal zulässigen Teilnehmer an einem Tischspiel.

Der Rückgang der Besucherzahlen hängt unweigerlich mit einem Rückgang des Umsatzes zusammen. Je weniger Spieler einen Einsatz tätigen, umso geringer fällt der Umsatz aus. Dies scheint die Online Casinos jedoch nicht zu interessieren. Damit jedoch die Spieler nicht umsonst zu den Spielstätten fahren, wird auf der Internetseite angezeigt, ob noch Kapazitäten vorhanden sind. Ob es möglich ist, einen Eintritt online zu buchen, wurde bislang noch nicht bekanntgegeben.

Mögliche Folgen: Spieler nehmen illegale Anbieter in Anspruch

Über den Umsatzverlust machen sich lediglich die Betreiber der Casinos Gedanken. Ebenso könnte der Staat hierdurch geringere Steuereinnahmen generieren. All dies geht jedoch nicht zu Lasten der Spieler. Entweder erhalten diese Eintritt oder sie greifen zu einem Online Casino. Hierbei besteht jedoch die Gefahr, dass es sich nicht um ein seriöses Casino handelt. Über diese Tatsache machen sich zahlreiche Institutionen und Vereine Sorgen. Nicht grundlos gibt es staatliche Casinos, die verhindern sollen, dass die Spieler zu illegalen Anbietern abwandern.

Je weniger Spieler jedoch Zutritt in ein staatliches Casino erhalten, umso höher die Gefahr, dass Online Casinos einen Aufschwung erleben. Solange es sich jedoch um seriöse Anbieter handelt, kann von Gefahr keine Rede sein. Um ein seriöses Casino könnte es sich handeln, wenn dieses seinen Sitz in einem Europäischen Mitgliedsstaat hat und bereits jetzt die Vorschriften einhält, die im neuen Glücksspielstaatsvertrag geregelt wurden. Während der Übergangsphase bis zum Inkrafttreten des neuen Vertrages werden nur die Online Casinos geduldet, die sich an die Regeln halten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass dieser Anbieter im nächsten Jahr keine Lizenz erhält.

USA setzt auf andere Ideen

Nicht nur Deutschland kämpft mit dem Einhalten der Hygienevorschriften. Die USA wurde besonders stark von der Corona-Pandemie getroffen. Als Folge hiervon waren die Casinos vor Ort monatelange geschlossen. Zwischendurch durften die Casinos wieder öffnen, aber leider nur für ein paar Tage oder Wochen: Leider schnellten die Infektionszahlen erneut in die Höhe und schon waren alle Casinos nicht mehr für den Publikumsverkehr offen.

Endlich ist es wieder so weit, dass die Casinos erneut öffnen dürfen. Um hier jedoch in keiner Weise ein Risiko einzugehen, finden die Spiele nicht im Inneren, sondern im Freien statt. Hierzu haben die Casinobetreiber die Tische ins Freie gestellt. Zusätzlich werden die Spieler durch Plexiglasscheiben voneinander getrennt und müssen einen Mundschutz tragen. Ferner gilt, dass immer nur maximal acht Personen an einem Spieltisch Platz nehmen dürfen.

Mit diesen Maßnahmen soll die Gefahr verringert werden, dass sich die Spieler mit dem Coronavirus anstecken. Solch eine Idee lässt sich natürlich nur umsetzen, wenn generell das Klima und das Wetter mitspielt. In Deutschland ließe sich solch eine Idee schlechter umsetzen.

Online Casinos erleben generell einen Aufschwung

Je weniger Kunden ein Casino betreten dürfen, umso eher greifen die Spieler zu den Online Casinos. Es wäre nicht verwunderlich, wenn die online Glücksspielanbieter in der nächsten Zeit einen erneuten Aufschwung erleben würden. Immerhin werden diese im Moment geduldet und müssen derzeit mit keinen strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Ab dem nächsten Jahr können sie ihre Dienste völlig legal anbieten. Allerdings müssen die Spieler einige Einschränkungen hinnehmen. So müssen Spielautomaten von den beliebten Tischspielen getrennt angeboten werden. Das bedeutet, dass jedes Online Casino zwei Portale anbieten müsste.

Den meisten Spielern wird dies wahrscheinlich weniger stören. Viel wichtiger ist die Qualität der angebotenen Spiele und die Aktionen. Letztere müssen nicht immer nur aus einem Bonus oder Freispielen bestehen. Viele Casinos bieten Cash-Back-Aktionen oder Treuepunkte an. Gesammelte Treuepunkte können in einen Geldbonus umgewandelt werden. Hierdurch lässt sich das eigene finanzielle Risiko minimieren. Der Spielspaß bleibt jedoch uneingeschränkt erhalten. Auch hiermit haben die Online Casinos einen Vorsprung gegenüber den Casinos vor Ort. Das wichtigste stellt die Tatsache dar, dass ein Online Casino immer genutzt werden kann. Es gibt keine zeitlichen und auch keine personellen Einschränkungen. Lediglich die Plätze an einem Live Casino Tisch sind begrenzt verfügbar und könnten zu einer kurzen Wartezeit führen. Grundsätzlich jedoch bieten die Online Casinos gegenüber vor Ort ansässigen Casinos zahlreiche Vorteile.

Zu den besten Online Casinos

Der Beitrag wurde am 16.10.2020 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , , , , veröffentlicht.
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