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Las Vegas: Update der aktuellen Situation

In letzter Zeit gibt es spannende Nachrichten rund um Las Vegas. Einige dieser News lassen jeden Casinofan aufschrecken, während andere Nachrichten neue Hoffnungen schüren. Allerdings können auch Experten nicht abschätzen, wie es mit den Casino-Resorts in Las Vegas weitergeht.

Die Casinos Palazzo, Venetian und Mirage von Las Vegas.

In Las Vegas ist viel los: Einige Casinos bieten eigene Corona-Tests an, während Sands seine Casinos verkauft. Las Vegas wurde von der Corona-Pandemie schwer getroffen und kämpft um´s Überleben. (©️27707/Pixabay)

Las Vegas leidet unter der Corona-Pandemie

Eine äußerst negative Nachricht sorgte vor ein paar Tagen für Aufruhr. Las Vegas wird inzwischen mit einer Geisterstadt verglichen. Trotz Öffnung der Casino-Resorts müssen diese mit strengen Regulierungen zurechtkommen, was zu erheblichen Einbußen führt. So gilt weiterhin nur eine Auslastung von 35 Prozent als zulässig. Hierdurch sind nicht nur die Hotels nicht ausgelastet. Auch in die Casinos strömen dementsprechend weniger Gäste.

So dramatisch die Auslastungsgrenze für die Casinos ist, so drastisch wirkt sich dies auf die ganze Stadt aus. Viele bedenken nicht, dass die Casino-Gäste zum Beispiel mit dem Flugzeug anreisen. Hiervon hatten Taxiunternehmen profitiert. Zudem gingen die Gäste nicht nur in den Casinos oder Hotels zum Essen. Generell kam das Nachtleben in Las Vegas fast zum Erliegen. Ein Prominenter, der in Las Vegas als Elvis auftritt, sagte: Normalerweise benötigt man zum Abfahren des Vegas Strips eineinhalb Stunden, weil der Verkehr so stark ist. Nun reichen 30 Minuten, um von einem Ende zum anderen zu gelangen.

Besonders betroffen sind die Einwohner. MGM hatte bereits im letzten Jahr mehrere Zehntausend Mitarbeiter entlassen. Und die meisten Restaurants und Bars arbeiten ebenfalls nur noch auf Sparflamme und bieten ihre Dienste nur stundenweise an. Dies führt zu einer geringeren Anzahl an Mitarbeitern. Aus diesem Grund hat sich bereits die Anzahl der Obdachlosen erhöht. Dies ist wahrlich weder ein schöner Anblick noch eine gute Nachricht für Las Vegas.

Casinos bieten Corona-Tests als Lösungsstrategie an

Einige Casinos in Las Vegas bieten eigene Corona-Tests an. Mit dieser Idee sollen nicht nur die Gäste beruhigt werden. Es ist ein kleiner Versuch, die Corona-Pandemie einzudämmen. Die geringe Auslastungsgrenze hängt zum Großteil damit zusammen, dass sogar Experten eine Ansteckung innerhalb der Casinos befürchten. Werden jedoch alle Gäste vor dem Betreten der Casinos getestet, reduziert sich das Ansteckungsrisiko. In diesem Fall dürfen nur noch diejenigen das Casino betreten, die negativ getestet wurden.

Das Cosmopolitan in Las Vegas bietet die Corona-Tests rund um die Uhr an. Hierzu hat der Casinobetreiber ein eigenes Testzentrum errichtet, das im Übrigen nicht nur von den eigenen Gästen genutzt werden darf. Auch die Öffentlichkeit hat hierzu Zutritt und darf sich rund um die Uhr testen lassen.

MGM bietet zwar auch Testmöglichkeiten an, aber nicht im eigenen Casino. Dieser Casinobetreiber bietet eine Fahrt zum nächstgelegenen Testzentrum an. Fraglich ist, ob diese Testmöglichkeit ebenso gerne in Anspruch genommen wird, wie die hauseigenen Tests bei Cosmopolitan. Wer eine Bestätigung für die Airline benötigt, mit der die Heimreise angetreten wird, könnte den Service in Anspruch nehmen. Denn in den USA fordern die Airlines ein negatives Ergebnis. So auch der Bundesstaat Hawaii, der von allen Rückreisenden innerhalb von 72 Stunden ein negatives Testergebnis verlangt.

Einen kleinen Nachteil haben die angebotenen Tests jedoch: Sie müssen selbst bezahlt werden und Kosten zwischen 90 und 100 Dollar. Deshalb bleibt abzuwarten, wie viele Gäste diese Idee nutzen und bei entsprechendem Ergebnis darauf eingehen.

Sands zieht sich aus Las Vegas zurück

Im Grunde genommen handelt es sich bei der nächsten Nachricht nicht um eine Neuigkeit. Sands hat seit Jahren den Plan, sich aus Las Vegas zurückzuziehen und seinen Stand in Asien auszubauen. Im Fokus stehen hierbei Macau und Singapur. Aus diesem Grund besitzt Sands bereits drei Casinos auf Macau und eines in Singapur. Der verstorbene Firmengründer Adelson Sheldon hatte den Plan, die Casinos in Las Vegas zu verkaufen und sich auf Asien zu konzentrieren. Der derzeit amtierende CEO führt diesen Wunsch nun aus und bezeichnet ihn als Erbe des Firmengründers.

Als Kaufpreis werden mehr als 6 Milliarden US-Dollar angesetzt. Diese hohe Summe schränkt den Käuferkreis ein. Sands bleibt jedoch am Ball und steht im engen Kontakt mit Apollo und VICI Properties. Für Sands wäre es von Vorteil, wenn der Verkauf schnell ausgeführt wird, da dieses Unternehmen somit einen Großteil der Schulden bezahlen könnte.

Hinzu kommt, dass Sands in den letzten Jahren nur noch 13 Prozent seiner Gesamtumsätze in Las Vegas generiert hat. Der Großteil der Verdienste stammte bereits aus Macau und Singapur. Macau könnte sich im Vergleich zu Las Vegas schneller von der Corona-Pandemie erholen. Ein großer Vorteil dieser Halbinsel liegt in den vorhandenen Sehenswürdigkeiten, die Las Vegas nicht zu bieten hat. Somit könnte sich der Tourismus schneller erholen. Womöglich treibt Sands nun den Verkauf der Casinos aus diesem Grund schnell voran. Niemand kann derzeit abschätzen, wie lange der Coronavirus noch grassiert und wann mit einer wirtschaftlichen Erholung zu rechnen ist.

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Der Beitrag wurde am 22.3.2021 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , , , , , , veröffentlicht.
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