First Affair Erfahrungen 2026: Ist die Dating-Plattform seriös?
First Affair wurde 2004 gegründet und gehört zur netforge GmbH & Co. KG aus Flensburg. Das Portal zählt damit zu den ältesten Dating-Anbietern auf dem deutschen Markt. Nach eigenen Angaben sind bei der Singlebörse etwa 1,8 Millionen Mitglieder in Deutschland registriert. Täglich kommen rund 1.000 Neuanmeldungen hinzu. Das Portal positioniert sich klar als Seitensprungagentur für erotische Abenteuer und Affären.
Wir haben First Affair getestet und bewerten den Casual Dating Anbieter objektiv anhand verschiedener Kriterien wie Funktionalität, Erfolgschancen und Nutzererfahrung. Auch wird die Frage beantwortet, ob First Affair seriös ist und wie viel Mitglieder bezahlen müssen, um alle Funktionen zu nutzen.
Wie funktioniert First Affair: Unser Überblick
Die kostenlose Anmeldung bei First Affair erfolgt in fünf Schritten und dauert etwa 15 Minuten. Es gibt keine First Affair App und die Registrierung erfolgt via Webseite. Nutzer wählen ein Pseudonym und ein Passwort. Eine E-Mail-Adresse ist ebenfalls erforderlich. Während der Kontoerstellung macht der Nutzer Angaben zu Aussehen, Charakter und Lebenssituation.
Ein freies Textfeld erlaubt eine Selbstbeschreibung mit bis zu 5.000 Zeichen. Erotische Vorlieben lassen sich über vorgefertigte Auswahlmöglichkeiten angeben. Bis zu zehn Fotos können Mitglieder bei ihrem Profil hochladen. Pornografische Inhalte, Fake-Fotos und unscharfe Bilder sind gemäß den AGB verboten.
| Adresse: | netforge GmbH & Co. KG, Scanbox #03607, Ehrenbergstr. 16a, 10245 Berlin |
|---|---|
| Telefon: | 03060981148 |
| Mail: | info@firstaffair.com |
| Website: | www.firstaffair.com |
Mit der kostenlosen Basismitgliedschaft können Nutzer Profile durchsuchen, andere Mitglieder ansehen und Favoriten hinzufügen. Das Anzwinkern ist ebenfalls möglich. Die aktive Suche nach Dating- und Affärenpartnern funktioniert über detaillierte Filter nach Geschlecht, Alter, Wohnort und Vorlieben.
Kontaktvorschläge erscheinen über ein Match-System, wie man es zum Beispiel auch von dem Dating-Portal Tinder kennt. Nachrichten versenden können bei First Affair nur Mitglieder mit kostenpflichtiger Mitgliedschaft. Männer benötigen grundsätzlich Premium-Zugang für die Kommunikation. Frauen können kostenlos Nachrichten schreiben, wenn sie nach Männern oder Paaren suchen.
First Affair Kosten: Was kostet die Mitgliedschaft
First Affair bietet Frauen einen vollständig kostenlosen Zugang, wenn sie nach Männern oder Paaren suchen. Männer sowie Frauen auf der Suche nach Frauen oder Paaren benötigen eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft. Je länger die Laufzeit, desto niedriger fällt der monatliche First Affair Preis aus.
Hier die First Affair Kosten im Überblick:
- Ein Monat geht mit einer Gebühr von 39,99 Euro einher
- Drei Monate kosten 19,99 Euro pro Monat, insgesamt also 59,97 Euro
- Sechs Monate schlagen mit 16,99 Euro monatlich zu Buche, zusammen 101,94 Euro
- Zwölf Monate kosten 12,98 Euro pro Monat, in der Summe 155,76 Euro
- Zusätzlich gibt es ein Credits-System. 30 Credits kosten 9,90 Euro, 100 Credits 30 Euro und 300 Credits 81 Euro
- Mit Credits lassen sich VIP-Nachrichten versenden, virtuelle Geschenke verschicken und die Sichtbarkeit des eigenen Profils erhöhen
Nach Ablauf der gewählten Erstlaufzeit verlängert sich die Mitgliedschaft automatisch auf unbestimmte Zeit zum monatlichen Preis von 39,99 Euro. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat. Ein Premium-Account ermöglicht den Versand von Nachrichten, die Nutzung des Live-Chats und die Teilnahme an Telefonkonferenzen.
Im Vergleich zu anderen Singlebörsen im Internet liegt First Affair eher im günstigen Preissegment. Problematisch ist jedoch die doppelte Kostenstruktur, wie man sie zum Beispiel auch von Portalen wie AdultFriendFinder kennt. Wer bereits für eine Premium-Mitgliedschaft zahlt, muss für zusätzliche Funktionen Credits erwerben. Dieses System wirkt intransparent und erweckt den Eindruck einer Profitmacherei.
First Affair Bewertung: Das sagen die Nutzer
Die Nutzerbewertungen auf Trustpilot fallen auf ganzer Linie negativ aus. Über 80 Prozent der Kunden vergeben lediglich einen Stern. Die Hauptkritikpunkte wiederholen sich in nahezu allen negativen Berichten. Nutzer beklagen vor allem die geringe Aktivität auf dem Portal. Viele berichten, dass kaum noch Frauen online seien und Profile größtenteils aus Karteileichen bestünden.
- Über 30 Bewertungen mit überwiegend negativen Berichten
- Größte Kritikpunkte sind die geringe Aktivität und die schlechte Kommunikation mit dem Support
- Auch Fake-Profile stellen für viele Mitglieder ein Problem dar.
Ein zweiter Schwerpunkt der Kritik betrifft den Support. Zahlreiche Nutzer schildern, dass Anfragen unbeantwortet blieben. Die Freischaltung von Bildern und Profiltexten dauere teilweise Wochen oder erfolge gar nicht. Einige Nutzer erwähnen, den Support überhaupt nicht gefunden zu haben.
Fake-Profile stellen laut vielen Bewertungen ein massives Problem dar. Mitglieder berichten von offensichtlich gefälschten Profilen mit Bildern amerikanischer Influencer. Manche erwähnen, dass selbst verifizierte Profile falsch seien. Andere beschreiben Profile aus Frankreich, die vermutlich der Animation dienen würden. Positive Stimmen bilden die absolute Ausnahme.
Wie erstelle ich ein gutes First Affair Profil?
Ein Profilbild ist bei First Affair entscheidend. Profile mit Foto werden bis zu zehnmal häufiger aufgerufen als solche ohne Bild. Nutzer sollten diese Möglichkeit ausschöpfen und verschiedene Aufnahmen zeigen. Wichtig sind klare, nicht verpixelte Bilder im richtigen Format. Das freie Textfeld bietet Platz für 5.000 Zeichen zur Selbstbeschreibung. Wer ganze Sätze formuliert und mehr über Vorlieben und Erwartungen schreibt, hebt sich deutlich von der Masse ab.
Rechtschreibfehler solltest du vermeiden und deine Selbstbeschreibung zum Schluss sorgfältig durchlesen. Bei den erotischen Vorlieben arbeitet First Affair mit Abkürzungen wie GS, OV oder CS. Nutzer sollten diese Kürzel vorab nachschlagen, da das Portal keine Erklärungen liefert. Klare Angaben zu Vorlieben helfen bei der gezielten Suche.
Der freiwillige Echtheits-Check erhöht die Glaubwürdigkeit erheblich. Verifizierte Profile erhalten ein Häkchen und 15 Credits geschenkt. Für die Verifizierung laden Nutzer ein Foto hoch, auf dem sie einen handgeschriebenen Zettel mit Code und aktuellem Datum halten. Private Bildergalerien ermöglichen diskrete Aufnahmen, die nur ausgewählten Kontakten zugänglich sind. Diese Funktion eignet sich für freizügigere Fotos.
Unser Fazit
First Affair gehört mit seiner Gründung 2004 zu den etablierten Anbietern im Casual-Dating-Bereich. Die Mitgliederzahl von 1,8 Millionen in Deutschland spricht für eine gewisse Bekanntheit. Positiv hervorzuheben sind bei der First Affair Bewertung die günstigen Preise im Vergleich zur Konkurrenz, die umfangreichen Kommunikationsmöglichkeiten und der Fokus auf Anonymität. Die SSL-Verschlüsselung und der freiwillige Echtheits-Check zeigen Bemühungen um Sicherheit.
Allerdings stehen diesen Vorzügen mehrere Kritikpunkte gegenüber. Die Trustpilot-Bewertung von 1,6 Sternen fällt wenig schmeichelhaft aus. Nutzer berichten wiederholt von inaktiven Profilen, nicht erreichbarem Support und zahlreichen Fake-Accounts. Das veraltete Design und die doppelte Kostenstruktur aus Abo plus Credits wirken wenig zeitgemäß. Während einige positive Einzelerfahrungen existieren, überwiegt in den Nutzermeinungen deutlich die Enttäuschung.
Häufige Fragen und Antworten
Rund um das Portal First Affair haben viele Menschen ähnliche Fragen. Die wichtigsten betreffen die Vertrauenswürdigkeit des Anbieters, die anfallenden Gebühren und die tatsächlichen Erfolgschancen. Wir beantworten die häufigsten Anliegen kompakt und auf einen Blick.
Ist First Affair vertrauenswürdig?
First Affair existiert seit vielen Jahren und wird von der netforge GmbH & Co. KG aus Berlin betrieben. Die lange Marktpräsenz deutet auf eine gewisse Etablierung hin. Allerdings zeigt sich bei Trustpilot ein kritisches Bild. Viele Anwender bemängeln fehlende Aktivität, Fake-Profile und mangelnden Kundenservice. Die Datensicherheit durch SSL-Verschlüsselung ist gegeben, eine TÜV-Zertifizierung fehlt jedoch.
Welche Gebühren fallen bei First Affair an?
Frauen zahlen nichts, wenn sie Männer oder Paare suchen. Männer benötigen ein kostenpflichtiges Abo ab 39,99 Euro monatlich. Bei längeren Laufzeiten sinkt der Preis pro Monat. Zusätzlich existiert ein Credit-System für Sonderfunktionen wie VIP-Nachrichten und virtuelle Geschenke.