LOVEPOINT Erfahrungen 2026: Ist die Dating-Plattform seriös?
LOVEPOINT ist seit 2005 auf dem Markt und hat nach eigenen Angaben über 600.000 Mitglieder. Das Portal aus Darmstadt bietet zwei getrennte Bereiche – Traumpartner für ernsthafte Beziehungen und Erotikabenteuer für Seitensprünge.
Wir haben geprüft, ob LOVEPOINT seriös ist. Die TÜV-Zertifizierung spricht dafür, doch die Nutzerbewertungen zeichnen ein völlig anderes Bild. Das Vermittlungsportal arbeitet mit einem wissenschaftlichen Persönlichkeitstest von Dr. Christoph von Quast. Besonderheit: Frauen nutzen alle Funktionen kostenlos.
Wie funktioniert LOVEPOINT: Unser Überblick
LOVEPOINT arbeitet mit zwei getrennten Vermittlungsbereichen. Im Bereich Traumpartner suchst du nach einer festen Beziehung, im Bereich Erotikabenteuer nach Seitensprüngen. Du kannst einen Bereich einzeln buchen oder als VIP-Mitglied beide gleichzeitig nutzen. Die Bereiche sind strikt getrennt, sodass klare Erwartungen von Anfang an gegeben sind.
Die Partnervermittlung basiert auf zwei Systemen. Beim Interessen-Matching gleicht LOVEPOINT deine Vorlieben mit anderen Mitgliedern ab. Beim psychologischen Matching füllst du einen wissenschaftlich fundierten Test aus, entwickelt von Dr. Christoph von Quast. Beide Systeme liefern dir passende Partnervorschläge.
| Adresse: | Networld Projects GmbH |
|---|---|
| Telefon: | 06151 – 62 70 240 (24h) |
| Mail: | support@lovepoint.de |
| Website: | www.lovepoint.de |
Die Kommunikation läuft über mehrere Kanäle. Du nutzt ein anonymes Postfachsystem, Text-, Video- und Audiochat sowie anonyme SMS und Telefonate ohne Rufnummernaustausch. Alle Profile bleiben diskret, persönliche Daten gibst du nur frei, wenn du es willst. Anders als bei klassischen Singlebörsen liegt der Fokus auf wissenschaftlich fundiertem Matching statt freier Suche, ähnlich wie bei etablierten Partnervermittlungen wie Parship.
LOVEPOINT Kosten: Was kostet die Mitgliedschaft
LOVEPOINT verfolgt ein klares Preismodell mit einer wichtigen Besonderheit. Frauen, die Männer suchen, nutzen alle Funktionen kostenlos. Männer zahlen für den Zugang zu Partnervorschlägen und Kommunikationsmöglichkeiten. Die Basis-Anmeldung mit Persönlichkeitstest ist für alle kostenfrei.
Die LOVEPOINT Kosten für Männer staffeln sich nach Laufzeit. Für die Traumpartner- oder Erotikabenteuer-Vermittlung einzeln zahlst du 49,90 Euro monatlich bei 3 Monaten, 39,90 Euro bei 6 Monaten oder 24,90 Euro bei 12 Monaten. Die Gesamtkosten liegen zwischen 149,70 Euro und 298,80 Euro.
Die VIP-Mitgliedschaft kombiniert beide Bereiche zum Preis von einem. Du zahlst 298,80 Euro für 12 Monate und nutzt Traumpartner- und Erotikabenteuer-Vermittlung gleichzeitig. Das entspricht 24,90 Euro monatlich oder umgerechnet 12,45 Euro je Bereich. Dieses Angebot gibt es nur für die 12-Monats-Laufzeit.
Ein Pluspunkt bei LOVEPOINT ist die fehlende automatische Verlängerung. Du musst aktiv verlängern, wenn du weitermachen willst. Die Zahlung läuft anonym per Kreditkarte über Drittanbieter oder als Bareinzahlung bei jeder Bank. Zahlbar per Visa, Mastercard, Lastschrift und Überweisung. Der LOVEPOINT Preis liegt im mittleren Segment für Partnervermittlungen.
LOVEPOINT Bewertung: Das sagen die Nutzer
Die Nutzerbewertungen zeichnen ein unschönes Bild von LOVEPOINT. Auf Trustpilot erreicht die Plattform gerade einmal 1,6 von 5 Sternen bei 94 Bewertungen. Erschreckende 74 Prozent vergeben nur einen Stern. Die Kritik ist vernichtend und zieht sich durch nahezu alle Bereiche.
- 94 Bewertungen
- Vorwurf von Fake-Profilen, inaktiven Konten und null Kontakterfolg
- Preis-Leistung wird als inakzeptabel bezeichnet
Der häufigste Kritikpunkt betrifft die fehlende Resonanz auf Nachrichten. Männer berichten, dass sie 20, 30 oder sogar über 80 Frauen anschreiben und nicht eine einzige Antwort erhalten. Selbst höfliche Absagen bleiben aus. Viele vermuten dahinter ein System aus Fake-Profilen oder inaktiven Karteileichen, die nur zur Aufwertung der Datenbank dienen.
Kritisiert werden zudem Partnervorschläge, die nicht den Suchkriterien entsprechen. Nutzer stellen 100 Kilometer Radius ein und bekommen Profile aus über 500 Kilometer Entfernung angezeigt. Im Chat ist praktisch nie jemand online. Profile erscheinen ohne Bilder oder mit verschwommenen Fotos, die nie freigeschaltet werden.
Die versprochene Flirtkontakt-Garantie wird als wertlos beschrieben. Der Support antwortet mit Standardfloskeln oder gar nicht. Vereinzelte positive Stimmen sind selten und stammen meist aus älteren Bewertungen.
Wie erstelle ich ein gutes LOVEPOINT Profil?
Bei LOVEPOINT entscheidet dein Profil über Erfolg oder Misserfolg, auch wenn die Nutzerbewertungen zeigen, dass selbst perfekte Profile nicht immer helfen. Trotzdem solltest du alle Felder vollständig und ehrlich ausfüllen. Der Persönlichkeitstest ist Pflicht für das wissenschaftliche Matching. Nimm dir Zeit dafür.
Lade mehrere aktuelle Fotos hoch. Mindestens drei Bilder sind ideal. Ein Gesichtsbild plus Ganzkörperaufnahmen vermitteln einen vollständigen Eindruck. LOVEPOINT markiert vollständige Profile mit Siegeln für „Seriosität” und „Niveau”, was deine Chancen erhöht.
Vermeide die typischen Fehler. Keine Rechtschreibfehler, keine Floskeln wie „Frag mich, was du wissen willst”, keine Prahlerei. Schreibe konkret statt allgemein. Statt „Ich reise gern” besser „Letzten Herbst war ich in Island unterwegs”. Das bietet Gesprächseinstiege.
Sei präzise bei deinen Erwartungen. Du suchst einen Seitensprung oder den Traumpartner? Mach das klar, damit keine Missverständnisse entstehen. Bei sexuellen Vorlieben gilt jedoch Zurückhaltung. Niveauvoll beschreiben statt vulgär werden.
Halte dein Profil aktuell. Alte Angaben zu Gewicht, Haarfarbe oder Familienstand wirken nachlässig. Auch wenn die Kontaktchancen laut Nutzerbewertungen gering sind, ein vollständiges Profil ist Mindestvoraussetzung.
Unser Fazit
LOVEPOINT erfüllt formal alle Anforderungen. TÜV-Zertifizierung und über 600.000 Mitglieder klingen seriös. Das wissenschaftliche Matching von Dr. Christoph von Quast und die fehlende automatische Abo-Verlängerung sind positive Aspekte. Frauen nutzen alle Funktionen kostenlos.
Die Nutzerbewertungen sprechen jedoch eine vernichtende Sprache. Mit nur 1,6 von 5 Sternen auf Trustpilot bei 94 Bewertungen gehört LOVEPOINT zu den schlecht bewerteten Partnervermittlungen. Die Kritik ist eindeutig und wiederholt sich bei nahezu allen männlichen Nutzern.
Männer berichten von null Antworten trotz vieler versendeter Nachrichten. Partnervorschläge entsprechen nicht den Suchkriterien, Profile sind oft ohne Bilder oder offensichtlich inaktiv. Im Chat ist praktisch niemand online. Die versprochene Flirtkontakt-Garantie greift nicht.
Wir können LOVEPOINT nicht empfehlen. Die Investition von mindestens 149,70 Euro steht in keinem Verhältnis zum nahezu nicht vorhandenen Kontakterfolg. Wer trotzdem testen will, sollte mit 3 Monaten starten statt 12.
Häufige Fragen und Antworten
Rund um LOVEPOINT tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf. Besonders die Seriosität und die Kosten interessieren potenzielle Nutzer. Wir beantworten die wichtigsten Fragen kompakt auf einen Blick, damit du schnell entscheiden kannst, ob sich eine Anmeldung lohnt.
Ist LOVEPOINT vertrauenswürdig?
Technisch ja, in der Praxis zweifelhaft. LOVEPOINT ist TÜV-zertifiziert und erfüllt alle Datenschutzstandards. Die Nutzerbewertungen auf Trustpilot zeichnen jedoch ein katastrophales Bild mit nur 1,6 von 5 Sternen. Die massive Kritik an fehlenden Kontakterfolgen und vermuteten Fake-Profilen lässt berechtigte Zweifel am Nutzen der Plattform aufkommen. Ob LOVEPOINT seriös arbeitet, wird von 74 Prozent der Bewertenden stark bezweifelt.
Welche Gebühren fallen bei LOVEPOINT an?
Frauen nutzen LOVEPOINT kostenlos. Männer zahlen je nach Laufzeit zwischen 24,90 und 49,90 Euro monatlich. Die genaue Kostenübersicht zeigt drei Staffelungen plus die VIP-Option für beide Bereiche. Die LOVEPOINT Kosten liegen zwischen 149,70 und 298,80 Euro als Gesamtbetrag. Eine LOVEPOINT App gibt es nicht, die Nutzung erfolgt ausschließlich über den Browser am Desktop oder mobil.