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Casinos in Deutschland öffnen wieder

Gute Nachrichten für die Glücksspielbranche. Nachdem man Mitte März alle Spielbetriebe in Deutschland aufgrund des Corona-Lockdowns schließen musste, dürfen die Unternehmen ihre Türen jetzt nach und nach wieder öffnen. Die Bundesländer legen oder haben selbst festgelegt, wann genau der Startschuss fallen darf. Nun hofft die Branche darauf, dass auch die Automaten in der Gastronomie schon bald wieder ihren Betrieb aufnehmen können.

Automatenreihe in einem Spielcasino.

Erleichterung in der Glücksspielbranche: Nach und nach dürfen die Spielhallen in den Bundesländern wieder öffnen. Auch die staatlichen Spielbanken können wieder aufschließen. (©Bru-nO/Pixabay)

Regierung macht Weg für Lockerungen frei

Vor wenigen Tagen konnte die in den letzten Monaten wohl beste Nachricht für die Glücksspielbranche vermeldet werden. Die Bundesregierung hatte sich in Gesprächen mit den Landesministern gerade auf eine Lockerung der Corona-Maßnahmen geeinigt. Davon betroffen auch die Spielhallen und Spielbanken in Deutschland. Konkret erklärte die Bundesregierung, dass die Bundesländer selbst entscheiden dürften, ob die Betriebe ihre Türe wieder öffnen sollen. Nur wenige Tage später gab es von den ersten Bundesländern, Saarland, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg, grünes Licht. Hier können die Spieler schon seit einigen Tagen wieder Einsätze in den Spielhallen und staatlichen Spielbanken platzieren. In den staatlichen Spielbanken allerdings nur zum Teil. Zusätzlich dazu teilte der Fachverband der Gastronomie-Aufstellunternehmer e.V. mit, dass in Hessen gastronomische Betriebe und Spielhallen wieder ab dem 15. Mai öffnen dürften. Auch hier sind es also nur noch wenige Tage bis zum Re-Start. In Schleswig-Holstein dürfen die Spielstätten drei Tage später, am 18. Mai, ihre Türen wieder öffnen.

Wie es in den weiteren Bundesländern weitergeht, steht bislang noch nicht fest. Allerdings ist davon auszugehen, dass noch weitere Bundesländer die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise lockern werden. Ebenso ist unklar, wann die Spielbanken in Deutschland wieder komplett öffnen dürfen. Bisher sehen die Lockerungen nur den Automatenbereich, aber nicht die Tischspiele wie Roulette und Black Jack vor.

Strenge Hygienevorschriften einzuhalten

Dass die Spielhallen in Deutschland überhaupt wieder öffnen dürfen, ist einem umfangreichen Hygienekonzept zu verdanken. Dieses wurde von den Verbänden zum Teil in enger Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden ausgearbeitet und muss von allen Spielhallen in den Bundesländern eingehalten werden. Jeder Spielgast und alle Mitarbeiter müssen zum Beispiel einen Mundschutz tragen. Zusätzlich dazu müssen die Spielgeräte regelmäßig desinfiziert werden. Weniger umfangreich ist für die Branche die Umsetzung der Abstandsregel mit einem Abstand von mindestens 1,50 Metern zwischen den Spielgästen. Dieser ist in den Spielhallen aufgrund gesetzlicher Vorgaben ohnehin zu finden. Ergänzen müssen die Betriebe zudem Schutzvorrichtungen zwischen den Automaten, um Tröpfcheninfektionen zu vermeiden.

Verboten ist es, die Abbuchungen und Auszahlungen über die Mitarbeiter durchzuführen. Spieler müssen diese stattdessen vollständig an Terminals abwickeln. Darüber hinaus werden Desinfektionsspender aufgestellt, mit denen die Handhygiene gewährleistet werden soll. Ebenfalls neu: Die Registrierungspflicht. Alle Besucher müssen dokumentiert werden. Hier wird genau aufgeführt, wann sich ein Spieler wie lange in der Spielhalle aufgehalten hat. Diese Regelung dient vor allem dazu, um mögliche Infektionsketten zurückverfolgen zu können. Alle Betriebe sind darüber hinaus dazu angehalten, mit den zuständigen Gesundheitsämtern zu kooperieren. Erst jüngst warnte der Fachverband der Glücksspielbranche davor, die Lockerungen leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Alle Betriebe sollten sich daher strengstens an die Regeln halten.

Wiedereröffnung der Spielhallen: Branche zeigt sich erleichtert

Obwohl die Branche bisher also noch mit etwas zurückhaltendem Gaspedal unterwegs ist, sind die Entwicklungen insgesamt enorm erfreulich. So verwundert es nicht, dass sich auch Automatenkönig Paul Gauselmann zu Wort meldete. In einem Statement als Reaktion auf die Lockerungen der Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen erklärte der Gründer der Gauselmann Gruppe:

“Die Wiedereröffnung der Spielstätten in NRW ist eine sehr gute Nachricht für die Gauselmann Gruppe, ihre vielen tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und besonders auch für den Spieler- und Verbraucherschutz. In den vergangenen Wochen konnten wir eine massive und damit bedenkliche Abwanderung der Spielgäste in bislang noch illegale Online-Casinos beobachten. Erschwerend hinzu kamen gesteigerte Werbeaktivitäten dieser illegalen Angebote im Fernsehen und im Internet. Mit den staatlich konzessionierten Spielhallen stehen nun wieder legale Angebote mit einem wirksamen Jugend- und Spielerschutz zur Verfügung.“

Nach eigenen Aussagen bereitet sich die Gauselmann Gruppe bereits seit mehreren Tagen wieder auf das Ende des Lockdowns und die Wiedereröffnung seiner Spielstätten vor. Europaweit waren vom Lockdown rund 800 Betriebe des Unternehmens betroffen. Der Großteil der rund 14.000 Mitarbeiter wurde in Kurzarbeit verabschiedet. Der Konzern erklärt, dass man ein „ganzheitliches“ Hygienekonzept erarbeitet habe, um für die Sicherheit der Gäste und des Personals sorgen zu können. Weiter heißt es in dem Statement: „Unter dem Aspekt der Infektionsvorbeugung haben Spielstätten den entscheidenden Vorteil, dass bereits die gesetzlichen Bestimmungen der Spielverordnung für den Normalbetrieb mit dem vorgeschriebenen Mindestabstand zwischen den Geräten und der maximalen Anzahl von zwölf Geräten auf mehr als 150 Quadratmetern dem Prinzip des Social Distancing entsprechen.“

Andere Bundesländer und Gastronomie sollen folgen

Damit möglichst schon bald alle Angestellten der Branche an ihre Arbeitsplätze zurückkehren könnten, müssten nun auch die weiteren Bundesländer folgen, erklärte Gauselmann. Im Statement heißt es hierzu:

“Wir benötigen zeitnah Optionen zur Wiedereröffnung, denn nur mit einem legalen Spielangebot kann der Abwanderung der Spielgäste in illegale, aus dem Ausland kommende Online Casinos entgegengewirkt und das „Konjunkturprogramm“ für diese Anbieter ausgetrocknet werden.“

Mit dieser Meinung steht Gauselmann keinesfalls allein dar. In den vergangenen Tagen erklärten zahlreiche Akteure der Branche, dass nun weitere Lockerungen folgen sollten. Insbesondere der Gastronomiebereich müsse nun unterstützt werden. Auch hier generieren die Glücksspielunternehmen große Umsätze durch die Geldspiel-Geräte. Auch diese stehen nun allerdings schon seit rund zwei Monaten still. Wann die Gastronomiebetriebe wieder für Gäste vollständig öffnen dürfen, ist bislang noch unklar. Abzuwarten bleibt, wie sich die Fallzahlen rund um das Corona-Virus in Deutschland entwickeln. Sollten diese wieder deutlich ansteigen, könnten auch die bisherigen Lockerungen wieder zurückgenommen werden.

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Der Beitrag wurde am 18.5.2020 in dem Magazin von Betrugstest.com unter den Schlagwörtern , , , , , veröffentlicht.
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